© KSV 1870

Umfrage
06/08/2015

Viel zu viel Bürokratie ist das größte Ärgernis

Die heimische Wirtschaft findet nicht, dass es ihr gut geht - und wartet auf Reformen.

Die Optimisten sind in der Minderheit. Nur 10 Prozent der 1200 befragten Mitglieder und Kunden des KSV 1870 glauben, dass es der heimischen Wirtschaft gut oder sehr gut geht. "Für die Unternehmen ändert sich in Österreich kaum etwas zum Positiven – es herrscht Stillstand bei den schwelendsten Problemen und es gibt so gut wie keine Aussicht auf Reformen zur Entlastung der Betriebe", lautet das Resümee von Roland Führer vom KSV 1870.

Das Anleihekaufprogramm der Europäischen Zentralbank ist für die große Mehrheit jedenfalls kein Grund zur Freude. 77 Prozent der Befragten glauben nicht, dass die österreichische Wirtschaft davon profitieren wird. Nach wie vor ist zu viel Bürokratie eines der Hauptprobleme. Rund ein Drittel wünscht sich in diesem Bereich Reformen. Auf den zweiten Platz der Mängelliste wurden von den Befragten die zu hohen Lohnnebenkosten gereiht. Es folgt der Wunsch nach Senkung der Steuern. "Schon vor einem Jahr haben wir die Unternehmen gefragt, wo der Schuh drückt und die Antworten sind heuer wieder die selben", kritisiert Führer.

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