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Ab 2017
12/21/2016

Versicherungssumme bei Haftpflicht auf 7,6 Millionen erhöht

Mit der Erhöhung sollen vor allem Großschäden abgedeckt werden.

Mit 1. Jänner 2017 wird die gesetzliche Haftpflicht-Versicherungssumme bei Pkw von 7 auf 7,6 Millionen Euro erhöht. Die Beschluss erfolgte heuer Mitte Dezember mit dem Mindestversicherungssummen-Valorisierungsgesetz. Damit sollen auch Großschäden wie etwa die Amokfahrt in Graz im Juni 2015 oder der Brand im Tauerntunnel im Jahr 1999 - damals starben 12 Menschen - besser abgedeckt werden.

Die Kfz-Haftpflichtversicherung schützt vor Personen- und Sachschäden und zählt - wie auch die Sozialversicherung - zu den Pflichtversicherungen. Rund 50 Prozent der ausbezahlten Kfz-Schäden entfallen auf Haftpflichtversicherungen, die andere Hälfte wird aus Kaskoverträgen ausbezahlt, erinnert die Wiener Städtische Versicherung, die selber für alle bestehenden und neuen Kunden die Mindestversicherungssumme ohne Mehrkosten auf 10 Millionen Euro erhöht.

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