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Steuern
02/09/2014

Vermeidbare Geschenke an die Finanz

Arbeitnehmerveranlagung: Wo am meisten Geld zu holen ist.

Nur ein Drittel der Arbeitnehmer führt im Rahmen der Steuererklärung eine Arbeitnehmerveranlagung durch. „Jeder schenkt damit dem Fiskus damit Hunderte oder gar Tausende Euro im Jahr“, sagt David Gloser, Geschäftsführer der Steuerberatungsgesellschaft Ecovis. Dabei sei die Angelegenheit wenig kompliziert, der Aufwand gering und der Zugang mittels Online-Service des Finanzministeriums auch bequem.

Gute Chancen, Geld zurückzuerhalten, hätten z. B. Ferialpraktikanten, Lehrlinge, Alleinverdiener mit Familie, Pendler und Personen mit schwankenden Bezügen. Das meiste zurück gibt es bei:

Doppelter Haushaltsführung Der Job ist weit entfernt von der Familie und eine Wohnung in der Nähe des Arbeitsortes wird gemietet. Diese Kosten sind für eine Wohnung bis 55m² in voller Höhe absetzbar. Auch Heimfahr-Kosten bis zu 306 Euro/Monat werden anerkannt.

Aus- und Weiterbildung Auch hier anerkennt der Fiskus die Kosten in vollem Umfang (für Kurse, für die Fahrt zum Kursort, Hotelkosten, Diäten, Fachliteratur).

PC, Telefon Werden diese privat angeschafft und (teilweise) beruflich genutzt, so anerkennt der Staat 60 Prozent der Kosten.

Spenden Maximal 10 Prozent des Jahreseinkommens sind steuerlich absetzbar.

Kinder Kinderbetreuungskosten (Krippe, Kindergarten, Hort) sind bis 2300 Euro pro Kind absetzbar.

Kirchenbeitrag 400 Euro sind maximal abzusetzen

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