Polizisten patroullieren auf dem Tiber nahe des Vatikans.

© APA/EPA/CLAUDIO PERI

Wirtschaft
07/03/2020

Vatikan-Finanzaufsicht: Die Zahl der Verdachtsfälle nimmt zu

Insgesamt 64 Verdachtsfälle hat die Vatikan-Finanzaufsicht 2019 verzeichnet - das sind um acht mehr als im Jahr davor.

Die vatikanische Finanzaufsicht AIF hat im vergangenen Jahr 64 suspekte Transaktionen festgestellt. Das sind acht mehr als im Vorjahr.

15 Anzeigen wurden bei der vatikanischen Justiz erstattet, wie aus einem am Freitag in Rom vorgestellten AIF-Jahresbericht hervorgeht. In den meisten Fällen lautete der Verdacht auf Steuerbetrug.

Ein Bankkonto wurde gesperrt. Drei Transaktionen im Wert von 240.000 wurden gestoppt, wie aus dem Bericht hervorgeht.

Papst Benedikt XVI. (2005-2013) hatte Ende 2010 die vatikanische Finanzaufsichtsbehörde "Autorita di informazione finanziaria" (AIF) gegründet, die verdächtige Geldflüsse an die vatikanische Justiz weiterleitet.

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