Nach dem Aufbau der Marke "McCafé" folgt nun der nächste Schritt.

© McDonald's Österreich

Fastfood
08/21/2014

McDonald's visiert Supermärkte an

Die Kette will abgepackten Kaffee im Supermarkt verkaufen. In Russland gibt es derzeit Probleme.

Auf der Suche nach neuen Märkten will auch die US-Fastfood-Kette McDonald's bald abgepackten Kaffee im Supermarkt verkaufen.

Anfang 2015 würden die ersten Produkte in Ladenregalen in den USA stehen, kündigte der Fastfood-Riese an. McDonald's tut sich für den Kaffee-Verkauf mit dem Lebensmittelriesen Kraft zusammen, wie das Unternehmen mitteilte. Angeboten werden sollen gemahlener Kaffee, Kaffeebohnen und Kapseln.

Starbucks als Vorbild

Der Schritt sei der "selbstverständliche Schritt" nach dem Aufbau der Marke McCafé in den Schnellrestaurants, erklärte Manager Greg Watson. McDonald's folgt damit dem Beispiel der KaffeehausketteStarbucks oder der Donut-Kette Dunkin Donuts. Das Unternehmen kämpft wie andere Fastfood-Ketten mit sinkenden Umsätzen und Gewinnen - mehr dazu inZäher Kampf ums schnelle Essen.

Bilder: Der älteste McDonald's der Welt

ältester Mc Donald's der Welt

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Moskauer McDonald's-Filialen sperren zu

Es ist eines der am besten besuchten McDonald's-Restaurants auf der ganzen Welt - doch am Donnerstag blieb die Filiale am Moskauer Puschkin-Platz geschlossen. Offiziell, weil die staatliche Lebensmittelaufsicht Bedenken hat und die Verbraucher schützen will. De facto, weil Russland wegen der Krise in der Ukraine mit dem Westen verkracht ist. McDonald's ist offenbar zwischen die Fronten geraten.

Die russischen Behörden schlossen am Mittwochabend vier Filialen in der Hauptstadt. Eine davon, die am Puschkin-Platz, war die erste überhaupt in der untergehenden Sowjetunion. Sie wurde im Jänner 1990 eröffnet.

Die Lebensmittelaufsicht begründet die Schließung der Filialen mit "zahlreichen Verstößen gegen die Hygienevorschriften". McDonald's droht eine Strafe von mehr als 10.000 Euro und eine Schließung der betroffenen Filialen von bis zu 90 Tagen. Eine machte am Donnerstag einfach weiter wie bisher. Die anderen blieben dicht.

Das Unternehmen hält sich zurück und teilt lediglich mit, es prüfe die Beschwerden der Lebensmittelaufsicht und strebe an, die Filialen so schnell wie möglich wieder öffnen zu können. Oberstes Ziel seien "sichere Qualitätsprodukte".

Symbolgehalt

Die Schließung der McDonald's-Filialen sei ein Signal der russischen Führung, glaubt Andrej Petrakow vom Beratungsunternehmen Restcon: "Wir können direkt ein Unternehmen treffen, und unsere Ziele haben einen hohen Symbolgehalt." Die drei Filialen seien gut besucht, ihre Schließung werde dem US-Konzern tatsächlich auch finanziell wehtun.

Und Moskau könnte noch weitergehen: Die staatliche Nachrichtenagentur Ria Nowosti berichtete am Donnerstag, die Behörden kontrollierten auch McDonald's-Filialen im Ural und im europäischen Teil Russlands. In der kommenden Woche sei die Region Krasnodar im Süden dran. Die WirtschaftszeitungKommersantschreibt, die Regierung habe die Kontrollen angeordnet. McDonald's war unangenehm aufgefallen, weil es seine Filialen auf der Krim im April geschlossen hatte, nachdem Russland sich die Schwarzmeerinsel einverleibt hatte. Offiziell begründete das Unternehmen den Schritt mit den Umbrüchen im Bank- und Finanzsektor der Region.

Burger King, der ewige Rivale, scheint übrigens nicht in Gefahr. Sein Geschäft in Russland gehört fast zur Hälfte der Bank VTB. Das größte russische Geldinstitut ist fest in staatlicher Hand.

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