Wirtschaft
24.10.2018

Urlaub: 13 Prozent mehr Schadenfälle für Reiseversicherung

Von Juni bis August 2018 betreute das Unternehmen weltweit darunter auch 363 medizinische Notfälle.

Durch die gestiegene Reiselust der Österreicher verzeichnete die Europäische Reiseversicherung einen Anstieg der Schadenfälle um 13 Prozent.

Von Juni bis August 2018 betreute das Unternehmen weltweit darunter auch 363 medizinische Notfälle - um 21 mehr als im Jahr davor. In 49 Fällen war ein begleiteter Rücktransport per Flugzeug erforderlich, in 20 Fällen der besonders aufwendige und kostenintensive Einsatz eines Ambulanzjets. „Gemeinsam mit unserem
Partner Europ Assistance haben wir auch im heurigen Sommer wieder vielen Menschen
in Notsituationen geholfen", sagt Wolfgang Lackner, Chef der Europäischen Reiseversicherung. "Mit unserem weltweiten Netzwerk leisten wir in Notfällen
rasch und effizientHilfe direkt vor Ort. Reisende profitieren von unserer über 110-jährigen
Erfahrung und Kompetenz.“

In ihrer Notfallstatistik verzeichnete die Europäische Reiseversicherung in der Türkei 56
Notfälle (+ 43 zum Vorjahr), gefolgt von Spanien und den Balearen mit zusammen 31 Fällen sowie Griechenland (26), Ägypten (25), Italien (25) und Kroatien (11). Im Vergleich zum Vorjahr weisen die Türkei und Ägypten die größten Steigerungen auf, Griechenland einen leichten Rückgang.

Auf Destinationen abseits des Mittelmeeres entfielen die meisten Notfälle auf die klassischen Selbstfahrerdestinationen Österreich (45 Fälle) und Deutschland (17 Fälle). Im Fernreisebereich kamen Notrufe vor allem aus den USA (14) und Thailand, von den Kanarischen Inseln, der Dominikanischen Republik und aus Indonesien

In insgesamt 20 medizinischen Notfällen organisierte die Europäische Reiseversicherung
die Rückholung mit einem Ambulanzjet. Alleine die Kosten von Ambulanzflügen betragen
innerhalb Europas rund 20.000 Euro, weltweit liegen diese bei über 100.000 Euro. In diesem Sommer wurden Patienten aus zehn verschiedenen Ländern nach Österreich zurückgeholt.