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UniCredit
03/15/2013

Gewinn bleibt wegen Kreditvorsorgen unter Erwartungen

Der italienischen Großbank verhagelt ein schlechtes Schlussquartal die Jahresbilanz.

865 Millionen Euro - Der italienischen Großbank UniCredit, Mutter der Bank Austria, verhagelt ein schlechtes Schlussquartal die Jahresbilanz. Zwar gibt es für 2012 einen Nettogewinn von 865 Millionen Euro zu vermelden, was auf den ersten Blick verglichen mit dem Vorjahresverlust von 9,2 Milliarden Euro gut ausschaut. Doch eigentlich hatten Marktbeobachter im Durchschnitt 1,24 Milliarden Euro erwartet.

Grund für den geringeren Gewinn ist der überraschende Verlust von 553 Millionen Euro im vierten Quartal. Alleine in diesem Zeitraum musste die Bank für faule Kredite 4,6 Milliarden Euro zurücklegen. Im Gesamtjahr waren es inklusive Wertberichtigungen 9,6 Milliarden Euro, ein Anstieg um 68 Prozent.

Negativ zu Buche schlägt sich auch der gestern, Freitag, verkündete Verkauf der kasachischen Tochter der Bank Austria an das Unternehmen KazNitrogenGaz des Geschäftsmanns Galimzhan Yessenov. Die BA hatte die Mehrheit im Jahr 2007 für 1,6 Mrd. Euro erworben. Seitdem mussten 1,1 Milliarden Euro abgeschrieben werden, nun kommen weitere 260 Millionen Euro hinzu.

Die UniCredit-Aktionäre, die im Vorjahr leer ausgingen, sollen für 2012 eine Dividende von 9 Cent je Anteilsschein erhalten. Die Bank Austria legt ihre Jahresbilanz am Montag vor.

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