Thomas Winkler, Vorstandschef des Wiener Immobilienentwicklers UBM

© Kurier/Juerg Christandl

Wirtschaft
04/11/2019

UBM will Dividende auf 2,20 Euro je Aktie anheben

Immobilienverkäufe treiben Erlöse, Nettogewinn steigt um knapp sieben Prozent auf 39,5 Millionen Euro.

Der börsennotierte Wiener Immobilienentwickler UBM Development hat im Jahr 2018 seine Gesamtleistung vor allem durch Erlöse aus Immobilienverkäufe um ein Fünftel auf 897,7 Mio. Euro gesteigert, unterm Strich blieb ein Nettogewinn von 39,5 Mio. Euro (+6,8 Prozent). Den Aktionären wird eine Anhebung der Dividende von 2,00 auf 2,20 Euro je Aktie in Aussicht gestellt.

Der Hotelentwickler hat im Vorjahr durch Immobilienverkäufe 659,1 Mio. Euro eingenommen. Dazu gehörten das Hotel- und Bürogroßprojekt Leuchtenbergring in München, das Zalando-Headquarters in Berlin oder das Wiener Büroprojekt Office Provider.

Das Ergebnis vor Steuern stieg im Vergleich zum Vorjahr um mehr als ein Zehntel auf den bisherigen Höchstwert von 55,5 Mio. Euro, der Gewinn pro Aktie von 4,88 auf 5,31 Euro, bestätigte UBM am Donnerstag die am 7. März veröffentlichten vorläufigen Ergebniszahlen.

 

 

2018 investierte UBM 300 Mio. Euro in neue Projekte und sieht mit einer Eigenkapitalquote von 35,3 Prozent genug Handlungsspielraum für die Zukunft. Dennoch sei es durch große Verkäufe gelungen, die Nettoverschuldung um 11,7 Prozent auf 421,9 Mio. Euro zu reduzieren. Der Verschuldungsgrad im Verhältnis zur Bilanzsumme lag zum Jahresende 2018 bei 34 Prozent.

500 Millionen Euro investiert

"Obwohl wir in 2018 insgesamt über eine halbe Milliarde Euro investiert haben, verfügt UBM über mehr als 200 Mio. Euro Cash und eine sehr niedrige Verschuldung für einen reinrassigen Developer", sagte Vorstandschef Thomas Winkler laut Aussendung.

Für 2019 geht er davon aus, das Ertragsniveau von rund 55 Mio. Ergebnis vor Steuern (EBT) bzw. rund 40 Mio. Nettogewinn erneut zu erreichen "und das ohne spektakuläre Fertigstellungen wie 2018". Da größere Projektfertigstellungen erst für die zweite Jahreshälfte erwartet werden, sei ertragsmäßig von einem langsamen Start in diesem Jahr und einem stärkeren zweiten Halbjahr auszugehen.

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