Unter den Top-300-Unternehmen aus den USA finden sich 33 IT-Firmen.

© Reuters/DENIS BALIBOUSE

Studie
10/22/2013

Top-Konzerne aus USA hängen Konkurrenz ab

Europas Unternehmen geraten in mehreren Belangen ins Hintertreffen.

Beim Umsatz, beim Gewinn, bei den Zukunftstechnologien – US-Konzerne schlagen ihre Mitbewerber aus Europa in mehreren Belangen. Das ist das Ergebnis einer Studie der Beratergesellschaft Ernst & Young, die die Halbjahres-Bilanzdaten der jeweils 300 größten Unternehmen in den beiden Wirtschaftsräumen analysiert hat. Laut Studie profitieren die US-Konzerne vom robusten Aufschwung auf ihrem Heimmarkt. Das hat zur Folge, dass 63 Prozent von ihnen ihre Gewinne steigern konnten. Die Europäer würden dagegen mit der Wirtschaftskrise und ungünstiger Kostenstruktur, vor allem im Energiebereich, kämpfen, sagt Gerhard Schwartz von Ernst & Young Österreich. Die Folge: Fast jedes zweite Unternehmen musste im ersten Halbjahr Gewinnrückgänge hinnehmen.

Auffallend ist auch die starke Stellung der IT-Konzerne in den USA. Unter den Top-300-Unternehmen finden sich 33 IT-Firmen, die gemeinsam einen Halbjahresumsatz von 323 Mrd. Euro schafften. An der europäischen Spitze gibt es nur elf IT-Spezialisten mit zusammen 75 Mrd. Euro Umsatz.

In Europas Top 300 finden sich vier Konzerne aus Österreich: OMV auf Platz 39 (nach 42 im Vorjahr), Voest auf Platz 164 (nach 159) und Strabag auf 187 (nach 175). Neu eingezogen ist Andritz (Platz 290).

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