Bloomberg: Tojner bringt Asta Energy an die Frankfurter Börse
Investor Michael Tojner
Der heimische Investor Michael Tojner will den Energietechnik-Zulieferer Asta Energy Solutions möglicherweise schon in dieser Woche an die Frankfurter Börse bringen. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, führt Asta Gespräche mit Beratungsfirmen wie Berenberg und Commerzbank AG für den Börsengang. Das internationale Unternehmen mit Sitz in Oed/Niederösterreich, früher Teil der Schweizer Montana Aerospace AG, könnte mit 500 Millionen Euro bewertet werden.
Am Mittwoch lud auch die Presseagentur von Tojner, der Asta im Vorjahr über eine Gesellschaft erwarb, zu einem virtuellen Mediengespräch mit dem Thema: "Bevorstehender Börsengang eines europäischen Industrieunternehmens". Nähere Details wurden für Donnerstag in Aussicht gestellt. Asta Energy sagte gegenüber Bloomberg, noch keine endgültige Entscheidung über Zeitpunkt und Bedingungen des Börsengangs getroffen zu haben.
Schon 2023 Börsengerüchte
Der Kupferkomponenten-Spezialist mit Sitz in Oed bei Wiener Neustadt sollte nach einem früheren Bloomberg-Bericht eigentlich schon Mitte 2023 an die Wiener Börse gebracht werden, wozu es jedoch nicht kam. Damals sagte ein Unternehmensvertreter zur Nachrichtenagentur ebenfalls, dass mehrere strategische Optionen geprüft würden.
Laut einer aktuellen Pressemitteilung erzielte Asta 2024 mit 1.400 Mitarbeitern einen Umsatz von 643 Millionen Euro. Asta stellt an mehreren Standorten Kupferteile für Transformatoren, Generatoren und Motoren für die Hochspannungsindustrie her. Die Komponenten sind vor allem für Unternehmen interessant, die auf erneuerbare Energie umstellen wollen. Zu den Kunden gehören Siemens, ABB oder GE.
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