Wer über drei Monate im Minus ist, muss über Spesen informiert werden.

© Lars Koch Fotolia

Nationalbank-Statistik
04/24/2014

Täglich fällig oder einfaches Konto bevorzugt

Schon 19,8 Milliarden Euro in bar: Höhere Einkommensteile als früher werden auf Gehalts- und Pensionskonten belassen oder als Bargeld vorrätig gehalten.

Die winzigen Zinsen, die gebundene Spareinlagen bieten, können niemanden locken. Im Gegenteil: Heimische Haushalte schichteten im Vorjahr 5,3 Milliarden Euro von gebundenen Einlagen auf täglich fällige Gelder um. Höhere Einkommensteile als früher werden auf Gehalts- und Pensionskonten belassen oder werden als Bargeld vorrätig gehalten, besagt die jüngste Statistik der Nationalbank. So wuchsen die Bargeldbestände um 0,6 Milliarden auf 19,8 Milliarden Euro, die Bestände auf Gehalts- und Pensionskonten um 2,3 Milliarden auf 22,3 Milliarden Euro an.

Wer längerfristig sparen und vorsorgen will, griff im Vorjahr wieder öfter zu in- und ausländischen Investmentzertifikaten. Die Nettokäufe fielen mit 2,5 Milliarden drei Mal so hoch aus wie im Jahr zuvor.

In Summe steckten die Österreicher aber mit 6,9 Milliarden Euro deutlich weniger in Geldanlagen als im Jahr 2012 (mit damals 10,4 Mrd. Euro). Das gesamte Geldvermögen knackte im Vorjahr fast die Grenze von 500 Milliarden.

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