© APA/AFP/NIKOLAY DOYCHINOV

Wirtschaft
04/13/2020

Supermärkte in Bulgarien müssen heimische Agrarprodukte anbieten

In den großen Supermarktketten sind Schätzungen zufolge etwa 80 Prozent des Angebots an Obst und Gemüse importiert.

Das ärmste EU-Land Bulgarien hat zum Schutz heimischer Agrar-Erzeuger in der Corona-Krise die Handelsketten verpflichtet, regionale Produkte anzubieten. Dabei handelt es sich um Milch und Milcherzeugnisse, Fisch, Fleisch, Eier, Honig sowie Obst und Gemüse. Die Verkaufsstände müssen eine ausreichende Fläche haben und speziell gekennzeichnet sein.

Damit sollen die kleinen regionalen Erzeuger unterstützt werden und ihr Gewerbe erhalten bleiben, erläuterte die Regierung in Sofia am Montag ihre Anordnung.

Billa & Co.

In dem EU-Land sind sowohl heimische als auch ausländische Handelsketten tätig - wie etwa Billa, Kaufland, Lidl und Metro. Die ausländischen Ketten haben auch jetzt bulgarische Erzeugnisse im Angebot - allerdings nicht an Spezialständen. In den großen Supermarktketten sind Schätzungen zufolge etwa 80 Prozent des Angebots an Obst und Gemüse importiert.

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