© McDonald's Österreich

Wirtschaft
09/04/2020

Streit ums Laberl: Big Mac gegen Big Jack

US-Fastfood-Kette McDonald's verklagte australischen Konkurrenten Hungry Jack's, weil sich die Laberl zu sehr ähneln

Wieder Streit ums Laberl. Die US-Fastfood-Kette McDonald's zieht in Australien gegen den Lokalrivalen "Hungry Jack's" vor Gericht. Dieser hatte im Juli einen Burger namens "Big Jack" auf den Markt gebracht. Dieser ähnele in Namen und Aussehen zu sehr dem McDonald's-Aushängeschild "Big Mac", befand der US-Konzern. Hungry Jack's bestätigte den Rechtsstreit.

McDonald's hatte moniert, der fast identische Riesenburger der Konkurrenz stifte Verwirrung. Das Unternehmen fordert daher Schadenersatz und verlangt, dass der Rivale alle Werbematerialien, Menüs und Verpackungen zerstört, auf denen der "Big Jack" angepriesen wird.

"Böse Absicht"

Die australische Kette habe in "böser Absicht" gehandelt, als sie "das charakteristische Erscheinungsbild" des "Big Mac" nachgeahmt habe. Auch die Zutaten der 1968 eingeführten Cheeseburger-Variante seien genau kopiert worden: Zwei Rindfleisch-Patties, Spezialsoße, Salat, Käse, Gurken und Zwiebeln in einem Sesambrötchen, so der Kläger.

Hungry Jack's ist "amüsiert"

Hungry Jack's schrieb, das Unternehmen sei "amüsiert über die beim Bundesgericht eingereichte Markenklage". Diese sei ohne Grundlage. "Big Jack" sei eine eingetragene Marke und führe die Verbraucher in keiner Weise in die Irre. Der Burger unterscheide sich vom McDonald's-Produkt in Größe, Geschmack, Präsentation und Verpackung. Zudem habe der "große Jack" mehr Fleisch geladen.

Die Fastfood-Kette gibt es bereits seit 1971. Sie ist australischer Franchisenehmer der US-Fast-Food-Kette Burger King Corporation.

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