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Baubranche
11/29/2013

Strabag konnte Verluste eindämmen

Der Baukonzern arbeitete ein witterungsbedingtes Minus ab und vermeldet neue Großaufträge in Deutschland.

Österreichs größter Baukonzern Strabag hat sich zwischen Juli und September deutlich erholt und dadurch die heuer bisher erlittenen Verluste eingedämmt. Unter dem Strich sank das Ergebnis nach Minderheiten in den ersten drei Quartalen 2013 gegenüber dem Vorjahr von minus 68,9 auf minus 2,2 Mio. Euro, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte.

Für das Gesamtjahr 2013 hält der börsennotierte Konzern trotz der "nochmaligen leichten Eintrübung der Rahmenbedingungen am europäischen Bausektor" und des verstärkten Preiskampfes in der Branche an seiner Ergebnisprognose fest: Die Bauleistung soll "bei annähernd 14 Mrd. Euro" liegen. Das EBIT werde "bei mindestens 260 Mio. Euro" erwartet.

"Neue Großaufträge" in Deutschland

"Den witterungsbedingten Rückgang der Leistung aus den ersten beiden Quartalen 2013 konnten wir beinahe aufholen. Wir sind zuversichtlich: In unseren Heimatmärkten Deutschland und Österreich haben wir im Hochbau derzeit sehr gut zu tun", teilte Strabag-Chef Thomas Birtel mit. Großprojekte wie das Olympische Dorf im russischen Sotschi und Aufträge in den Märkten Kanada und Benelux seien in den vergangenen Monaten abgearbeitet worden.

Doch auch für die Zukunft seien die Bücher mit einem Auftragsbestand von 14 Mrd. Euro gut gefüllt. Vor allem im deutschen Hochbau hat die Strabag eigenen Angaben zufolge "einige neue Großaufträge" im Gesamtvolumen von mehr als 750 Mio. Euro unter Dach und Fach. In Polen, wo die Bauleistung heuer am stärksten einbrach, treten laut Birtel "erste Zeichen einer leichten Verbesserung des Klimas im Bausektor" zutage.

Wie es der Strabag in Sotschi erging

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