Wirtschaft 13.03.2014

Schweiz überwies bislang 733 Mio. Euro

Im Juli des Vorjahres überwiesen die Schweizer die erste Tranche. © Bild: REUTERS

Das Steuerabkommen mit den Eidgenossen brachte Österreich 733 Millionen Euro

Seit 2013 hat Österreich ein Steuerabkommen mit der Schweiz. Bisher sind acht Tranchen geflossen. Dem österreichischen Staat haben diese Einnahmen in Höhe von 733 Millionen Euro eingebracht. Diese Summe hat die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) für jene in der Schweiz deponierten Vermögen überwiesen, deren österreichische Besitzer anonym bleiben wollen.

„Das Steuerabkommen läuft zu unserer Zufriedenheit. Die Prognosen hinsichtlich des Ertrages aus der Abgeltungssteuer sind vollinhaltlich eingetroffen und werden unter der Berücksichtigung der aktuell rund 4555 eingetroffenen Selbstanzeigen voraussichtlich sogar übertroffen“, teilt das Finanzministerium mit.

Selbstanzeigen 2012 2013
Sonstige Selbstanzeigen 6.453 8162
SA Schweiz betreffend 425 4555
SUMME 6878 12.717

Offengelegte Konten

Im Zeitraum Juli 2013 bis Februar 2014 haben zudem mehr als 21.000 Österreicher ihr Vermögen den heimischen Behörden offengelegt. Die Vermögenswerte, die diese Personen offen gelegt haben, belaufen sich auf insgesamt 5,8 Milliarden Euro. Bis Juni diesen Jahres sollen weitere Abgeltungszahlungen überwiesen werden.

Der Löwenanteil der bisher lukrierten Steuergelder kam in den ersten beiden Monaten des Vorjahres mit mehr als 670 Millionen Euro herein. Im Juli 2013 waren es 416,7 Millionen Euro, betroffen waren 13.592 Personen. Im August folgten weitere 254,7 Mio. Euro von 2070 Österreichern, der September brachte noch einmal 17,1 Mio. Euro. Das bisher schwächste Ergebnis brachte der Februar mit 3,9 Millionen Euro von 49 Personen.

( Kurier ) Erstellt am 13.03.2014