Rene Benkos Signa-Gruppe übernimmt den strauchelnden Konzern

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Wirtschaft
07/09/2019

Signa will Leiner-Zentrale um bis zu 400 Mio. Euro umbauen

Bis Ende 2023 soll an selber Stelle auf der Mariahilferstraße ein Luxuskaufhaus entstehen.

Der Immobilienentwickler Signa von Rene Benko will um 300 bis 400 Millionen Euro die Leiner-Zentrale in Wien zu einem Luxuskaufhaus umbauen. Das aktuelle Möbelhaus soll bis Mitte 2021 ausziehen, das Gebäude abgerissen werden. Ende 2023 soll am zentralen Standort an der Wiener Mariahilferstraße ein Luxuskaufhaus nach dem Vorbild des Berliner KaDeWe in Betrieb gehen, schreibt der "Standard" online.

Das neue Warenhaus soll 24.000 Quadratmeter Nutzfläche, ein Hotel mit 150 bis 165 Zimmern sowie Gastro- und Retailflächen im Ausmaß von weiteren 3.000 Quadratmetern bieten. "Jungdesigner" und "Start-up-Labels" sollen berücksichtigt werden. Der Name stehe noch nicht fest aber ein Wettbewerbsverfahren mit den vier Architekturbüros OMA (Office for Metropolitan Architecture) rund um Rem Koolhaas, Bjarke Ingels (Dänemark), das norwegische Büro Snøhetta sowie der deutsche Designer und Architekt Hadi Teherani laufe seit zwei Monaten.

Für das aktuell umsatzstärkste Wiener Möbelkaufhaus der Kika/Leiner-Gruppe werde nach einem weniger zentralen, "aber doch innerstädtischen" Ersatzstandort gesucht.