Wirtschaft
01.02.2018

Shell verdreifachte 2017 seinen Gewinn

Die Ölpreiserhöhung brachte dem Unternehmen einen Überschuss von knapp 13 Milliarden Dollar ein.

Steigende Preise haben dem Öl- und Gasmulti Shell im vergangenen Jahr einen kräftigen Gewinnschub beschert. Unter dem Strich erwirtschaftete das Unternehmen 2017 einen Überschuss von knapp 13 Mrd. Dollar (10,4 Mrd. Euro), um 184 Prozent mehr als noch vor einem Jahr, wie Shell am Donnerstag mitteilte. Dabei schlug die US-Steuerreform im Schlussquartal mit rund 2 Mrd. Dollar negativ zu Buche.

Im vergangenen Jahr profitierte Shell von einer gestiegenen Förderung durch die Erschließung neuer Förderstätten und einer verbesserten Effizienz in der Raffinierung. Die Aktionäre werden mit einer stabilen Jahresdividende von 1,88 Dollar beteiligt. Erst kürzlich hatte Shell als ein Zeichen seiner neu gewonnenen Stärke das Ende der Gewinnbeteiligung in Form von Anteilen (Scrip Dividende) angekündigt. Sie wird fortan wieder in bar ausgezahlt.

2017 sei ein Jahr des Umbaus gewesen, doch Shell habe gezeigt, dass es leisten könne, was für ein "Weltklasse-Investment" nötig sei, betonte Konzernchef Ben van Beurden. Der Konzern bleibe auch 2018 seinen Zielen verpflichtet, starke Mittelzuflüsse und Ergebnisse zu erwirtschaften.