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Volksabstimmung
06/14/2015

Schweizer sagen Nein zu nationaler Erbschaftssteuer

Die Kantone haben somit weiterhin das Sagen über die Besteuerung.

In der Schweiz bleiben Millionen-Erbschaften für direkte Nachkommen wie erwartet weitgehend steuerfrei. Die Volksinitiative für eine nationale Erbschaftssteuer verfehlte bei einer Volksabstimmung am Sonntag klar die Mehrheit. Laut Hochrechnungen des Forschungsinstituts „gfs.Bern“ lehnten mehr als 70 Prozent der Eidgenossen eine solche Steuer ab.

Kantone entscheiden

Mit dem Nein zu einer nationalen Regelung haben weiterhin die Kantone das Sagen über die Besteuerung von Erbschaften und Schenkungen. Dort gibt es zwar solche Steuern, doch gelten die Regelungen als großzügig: Direkte Nachkommen sind fast überall steuerbefreit.

Die Initiatoren aus dem Kreis der Sozialdemokraten und Gewerkschaften wollten eine einheitliche Erbschafts- und Schenkungssteuer von 20 Prozent auf Summen von mindestens zwei Millionen Franken (1,9 Millionen Euro). Die Steuer sollte jährlich rund drei Milliarden Franken in die Kassen spülen. Wirtschaft und bürgerliche Parteien waren dagegen, da sie Probleme speziell bei Betriebsübergaben sahen.

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