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Wirtschaft
04/30/2019

Schnitten im Ausland beliebt: Manner schaffte 2018 die Wende

Der Umsatz war etwas, der Jahresgewinn deutlich höher höher. Fast 60 Prozent des Geschäftes kommen aus dem Export.

Der Süßwarenhersteller Manner hat 2018 "nach mehreren schwierigen Jahren eine Trendwende geschafft", wie es im Geschäftsbericht heißt.

Das hatte mehrere Gründe: Die Rohstoffpreise lagen auf einem im historischen Vergleich niedrigen Niveau. Dadurch gab es etwas mehr Umsatz und deutlich mehr Gewinn.

56 Prozent in der EU

Zugleich ging die Verschuldung deutlich zurück. 58,4 Prozent des Umsatzes kamen aus dem Ausland, der Großteil aus dem EU-Raum (55,8 Prozent).

Der Umsatz legte um 3,1 Prozent auf 209,9 Mio. Euro zu, der Jahresüberschuss stieg von 3,2 Mio. Euro auf 5,7 Mio. Euro. Dabei stieg der Vorsteuergewinn (EBT) von 4 auf 7,6 Mio. Euro. Umbau und Neuausrichtung des Standortes Wien beeinflussten das Geschäftsergebnis nur mehr geringfügig, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

Konzentrierter Aktienbesitz

88,41 Prozent der Aktien gehören dem "Manner"-Syndikat, das aus dem Manner/Riedl-Syndikat (57,41%) und der Andres-Gruppe (31%) besteht, wobei darin größter Einzelaktionär die Privatstiftung Manner ist.

Lediglich 11,59 Prozent der Aktien sind nicht im Syndikat erfasst, davon gehört die Hälfte (5,87 Prozent) der ÖZW Österreichische Zuckerwaren GmbH.