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Bankhaus
11/04/2014

Santander sahnt ab

Europas größte Bank profitiert vom Aufschwung in Spanien.

Spaniens größte Bank Santander profitiert von der wirtschaftlichen Erholung des Landes. Weil weniger Kredite platzten, stieg der Nettogewinn im dritten Quartal um mehr als die Hälfte auf 1,61 Milliarden Euro.

Santander bestätigt damit den Trend anderer spanischer Institute. So hatte die Nummer zwei des Landes, BBVA, ihren Gewinn im Quartal dank höherer Einnahmen im Kreditgeschäft auf 601 Millionen Euro mehr als verdreifacht.

Spanien wächst derzeit schneller als viele andere europäische Länder. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte von Juli bis September um 0,5 Prozent zum Vorquartal zu. Es war bereits das fünfte Quartal in Folge mit positiven Vorzeichen.

Unter neuer Führung sollen bei Santander die Kosten deutlich gesenkt werden. Die größte Bank der Eurozone will bis 2016 zwei Mrd. Euro einsparen - bisher waren nur 1,5 Mrd. Euro vorgesehen. Der langjährige Verwaltungsratschef Emilio Botin war im September im Alter von 79 Jahren an einem Herzinfarkt gestorben. Seitdem ist seine Tochter Ana Botin am Ruder (mehr dazu hier).

Spaniens Banken hatten jahrelange unter der geplatzten Immobilienpreisblase gelitten. Beim jüngsten EZB-Stresstest schnitten die Institute aber vergleichsweise gut ab - bis auf ein kleines Haus kamen alle durch und brauchen derzeit kein zusätzliches Kapital.

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