A view of a branch of Sberbank in Russia's Siberian city of Krasnoyarsk, February 5, 2013. Russian lender Sberbank reported net profit up 9 percent year on year in January at 31.8 billion roubles ($1.1 billion), according to Russian Accounting Standards (RAS), on the back of higher interest income. Picture taken February 5, 2013. REUTERS/Ilya Naymushin (RUSSIA - Tags: BUSINESS)

© Reuters/ILYA NAYMUSHIN

ÖVAG-Ost-Töchter
02/18/2013

Russen überlegen Schadenersatz

Die Sberbank ist enttäuscht über die Vermögenswerte der vor einem Jahr von der Volksbanken AG erworbenen Ost-Töchter.

Der Vorstandschef der russischen Sberbank, German Gref, hält Schadenersatzforderungen gegen die teilverstaatlichte Österreichische Volksbank AG (ÖVAG) für möglich. Die Sberbank sei nämlich enttäuscht über die Vermögenswerte der vor einem Jahr von der ÖVAG erworbenen Ost-Töchter.

„Wir haben gewisse Probleme mit der Qualität der Aktiva bei dem, was wir von der Volksbank gekauft haben“, wird Gref in der Financial Times zitiert. 505 Millionen Euro hat die Sberbank im Februar 2012 für die Volksbank International (ohne die Rumänien-Töchter) bezahlt. Die Russen hatten den Preis über Monate nach unten verhandelt. Ursprünglich waren 585 bis 645 Millionen Euro vereinbart gewesen.

Im Visier hat die Sberbank auch die Wirtschaftsprüfer der Bank, die KPMG. Gref betonte, er erwarte sich seriöse Gespräche mit den Bilanzprüfern und mit der Bank. Weder KPMG noch die ÖVAG wollten dies kommentieren.

Laut Gref hat die Sberbank in die ehemaligen ÖVAG-Töchter eine Milliarde Euro investiert. Geplant sei eine Expansion nach Westeuropa, sobald sich die Region wirtschaftlich erhole. Am russischen Markt rechnet der Sberbank-Chef heuer mit einer Verlangsamung des Kreditwachstums von plus 40 auf „nur noch“ 20 Prozent.

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