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Feuerfesthersteller
11/05/2014

RHI will eine Fabrik in Europa zusperren

Eines der 21 Werke könnte dicht machen – der Standort Österreich ist nicht betroffen.

Wegen gesunkener Produktionsvolumina erwägt der börsenotierte Feuerfestkonzern RHI die Schließung einer weiteren Fabrik in Europa. Welcher der 21 europäischen Standorte zusperren muss, steht noch nicht fest. Die fünf Werke in Österreich sind nicht betroffen. Weltweit betreibt die RHI 33 Produktionsstätten. Erst im Vorjahr wurde der deutsche Stahlstandort Duisburg mit rund 120 Mitarbeitern geschlossen.

Der Restrukturierungsaufwand aus der Schließung schlug sich mit 3,5 Millionen Euro in der Neun-Monats-Bilanz zu Buche. Das Betriebsergebnis (EBIT) reduzierte sich insgesamt von 164,1 auf 97,4 Mio. Euro. Der Umsatz ging in den ersten neun Monaten um 3,3 Prozent auf 1,254 Mrd. Euro zurück. Der Personalstand wurde gegenüber dem Vorjahr um 200 auf 8022 Mitarbeiter verringert.

Wegen der verhaltenen Nachfrage großer Bergbaukonzerne, die RHI mit feuerfesten Materialien für ihre Anlagen beliefert, wurden Umsatz- und Ertragsprognose für das laufende Jahr leicht nach unten korrigiert. Die Rendite soll zwischen 7,5 und acht Prozent statt acht bis neun Prozent liegen. Der Aktienkurs gab um mehr als vier Prozent nach.

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