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Raiffeisen Bank International
09/08/2014

RBI zahlt 750 Mio. Euro an private Investoren zurück

Das staatliche Partizipationskapital zahlte die Bank schon im Juni zurück - nun folgt das private.

Die börsennotierte Raiffeisen Bank International (RBI) zahlt nun auch das von privaten Investoren gehaltene Partizipationskapital in Höhe von 750 Mio. Euro zur Gänze zurück. Die Rückzahlung ist für Mittwoch den 10. September geplant, teilte die RBI am Montag mit. Das staatliche PS-Kapital in Höhe 1,75 Mrd. Euro war bereits im Juni zurückgezahlt worden.

Das in der Finanzkrise Anfang 2009 zur Verfügung gestellte Partizipationskapital sei für die Kapitalgeber ein "ausgezeichnetes Investment" gewesen, so die Bank: An die Republik Österreich wurden Dividenden in Höhe von 700 Mio. Euro gezahlt. Die privaten Zeichner erhielten bisher 300 Mio. Euro Dividende (beides inklusive der Dividende für das Jahr 2013).

Kernkapital

Die Rückzahlung erfolge angesichts einer "soliden Kapitalausstattung" sowie des geänderten regulatorischen Umfelds, in dem das Partizipationskapital in einer Übergangsphase nur noch teilweise und danach gar nicht mehr dem harten Kernkapital zurechenbar ist, so die Bank.

Basis für die Rückzahlung war eine Kapitalerhöhung um 2,78 Milliarden Euro am Jahresanfang. Per 30. Juni 2014 betrug die harte Kernkapitalquote (Common Equity Tier 1 Ratio) der RBI 12,1 Prozent (bzw. 10,4 Prozent "fully loaded" - nach Auslaufen aller Basel-III-Übergangsregeln).

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