Wirtschaft
09.10.2018

Post baut mit Ford einen E-Transporter

Von diesem Fahrzeug sollen pro Jahr rund 3500 Stück hergestellt werden. Auch Bosch setzt auf E-Autos und vermietet solche an Baumärkte.

Die Deutsche Post baut ihre Führerschaft in Sachen E-Autos aus. Gemeinsam mit dem Autobauer Ford startet die Deutsche Post am Dienstag in Köln die Serienfertigung eines großen E-Transporters. "Der Streetscooter XL wird ein Ladevolumen von rund 200 Paketen haben und sei damit deutlich größer als die zwei bisher von der Post in Eigenregie produzierten Modelle", sagte ein Ford-Sprecher in Köln. "Das Fahrzeug soll mit einer Jahreskapazität von rund 3500 Stück von 180 Mitarbeitern gebaut und zunächst ausschließlich von der Post genutzt werden."

Zugleich kündigte der Autozulieferer Bosch an, die Vermietung von aktuellen Streetscooter-Modellen der Post zu testen. Von Dezember an werde das Unternehmen an Toom-Baumärkten solche elektrischen Transporter zur Miete anbieten, wie Bosch am Dienstag mitteilte. Geplant ist zunächst jeweils ein Fahrzeug an Baumärkten in Freiburg, Berlin, Frankfurt, Leipzig und Troisdorf bei Köln. Der Test ist zunächst auf ein Jahr angelegt.

Die Idee, Transporter direkt dort anzubieten, wo der Bedarf entsteht, ist aber nicht ganz neu. Das Möbelhaus Ikea beispielsweise bietet gemeinsam mit der Autovermietung Hertz bereits elektrische Transporter zum Ausleihen an - darunter auch einen Streetscooter der Deutschen Post.