Perrier, San Pellegrino: Nestlé verkauft seine Wassersparte
Zusammenfassung
- Nestlé konkretisiert den geplanten Teilverkauf seiner Wassersparte und fordert Interessenten zu Geboten auf.
- Investmentgesellschaften wie Blackstone, KKR, Bain Capital und Clayton Dubilier & Rice arbeiten an Angeboten, beraten von Rothschild.
- Die Sparte umfasst Marken wie Perrier und San Pellegrino und könnte durch Fremdfinanzierung von zwei bis drei Mrd. Euro unterstützt werden.
Nestlé hat den geplanten Teilverkauf seines Wassergeschäfts konkretisiert und holt Kreisen zufolge erste Gebote ein.
Der Schweizer Nahrungsmittelkonzern forderte Interessenten auf, noch im Jänner Angebote für eine Beteiligung einzureichen, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstagabend berichtete. Die Agentur berief sich auf Personen, die anonym bleiben wollten, weil es sich um eine vertrauliche Angelegenheit handelt.
Laut dem Bericht arbeiteten die Investmentgesellschaften Blackstone, KKR, Bain Capital sowie Clayton Dubilier & Rice an möglichen Angeboten. Nestlé werde dabei von der Bank Rothschild beraten. Diskutiert werde zudem eine Fremdfinanzierung von zwei bis drei Mrd. Euro.
Zu der rund fünf Mrd. Euro schweren Sparte gehören unter anderem die Marken Perrier und San Pellegrino. Der Konzern hatte Ende 2024 angekündigt, das Wassergeschäft auszugliedern. Ein Sprecher von Nestlé wollte sich gegenüber Bloomberg nicht äußern.
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