Wirtschaft
23.12.2011

Ost-Gäste lassen Tourismus hoffen

Trotz Schneemangels startete die Wintersaison erfreulich - plus 3,5 Prozent im Vergleich zu November 2010.

Kein Grund zu Pessimismus besteht zu Beginn der Wintersaison für Österreichs Tourismus: Trotz Schneemangels war ein Rekordstart zu verzeichnen. Nach vorläufigen Zahlen der Statistik Austria wurden im November 3,98 Millionen Übernachtungen gezählt, das waren um 3,5 Prozent mehr als im November 2010.

Am stärksten profitiert vom Novemberplus haben Privatquartiere, mit einem Nächtigungszuwachs von 9,8 Prozent. Die wichtigste Unterkunftsart, die 5-/4-Stern-Hotellerie, konnte ein Plus von 3,1 Prozent verzeichnet.

Jänner und Februar entscheidend

Das positive Ergebnis ist, trotz des Rückgangs von deutschen Gästen, vorwiegend auf ausländische Nächtigungszuwächse zurückzuführen. Bei Besuchern aus Tschechien (+35,1 Prozent), Russland (+28,5 Prozent) und Ungarn (+20,5 Prozent) wurde das größte Plus erzielt.

Entscheidend für den Erfolg der ganzen Saison sind aber die Monate Jänner und Februar, in die fast die Hälfte aller Winternächtigungen fällt. In der Wintersaison des Vorjahres wurden insgesamt 62,06 Millionen Nächtigungen registriert, das viertbeste jemals erhobene Ergebnis.