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Wirtschaft
02/07/2019

Österreichs Wirtschaftswachstum 2019 nur mehr 1,6 Prozent

Herbstprognose der EU wies für Österreich noch 2,0 Prozent aus. Die Eurozone fällt von 1,9 auf 1,3 Prozent.

Eine deutliche Verschlechterung des Wirtschaftswachstums für die EU zeigt die Winterprognose der Kommission. Österreichs Wachstum wird für das laufende Jahr statt erwarteter 2,0 Prozent in der Herbstprognose nur mehr 1,6 Prozent ausmachen. Ähnlich die Abschwächung in der EU, wo statt 1,9 Prozent in der Herbstvorschau nun lediglich 1,5 Prozent vorausgesagt sind.

Noch stärker trifft es die Eurozone. Dort hatte die Frühjahrsprognose 1,9 Prozent ausgemacht, nun gibt es ein Absinken um fast ein Drittel auf nur mehr 1,3 Prozent für 2019.

Deutschland auf vorletztem Platz

Jedenfalls gibt es weiterhin in allen 28 EU-Staaten ein Wirtschaftswachstum. Dabei sticht hervor, dass die Wirtschaftslokomotive Deutschland mit nur 1,1 Prozent den vorletzten Platz nach Italien (0,2 Prozent) einnimmt.

Das stärkste Wachstum gibt es für Malta (5,2 Prozent), gefolgt von Irland und der Slowakei (je 4,1 Prozent), Rumänien (3,8 Prozent), Bulgarien (3,6 Prozent), Polen (3,5 Prozent), Ungarn (3,4 Prozent), Zypern (3,3 Prozent), Slowenien und Lettland (je 3,1 Prozent). Dahinter rangieren Tschechien (2,9 Prozent), Estland, Kroatien und Litauen (je 2,7 Prozent).

Leichter Aufschwung 2020

Das bedeutet, dass von diesen 14 Staaten mit dem stärksten Wachstum nur sechs aus der Eurozone kommen, und dabei eher die kleineren. Dahinter folgen Luxemburg (2,5 Prozent), Griechenland (2,2 Prozent), Spanien (2,1 Prozent), Finnland (1,9 Prozent), Niederlande und Portugal (je 1,7 Prozent), Österreich und Dänemark (je 1,6 Prozent), Belgien, Frankreich, Großbritannien und Schweden (je 1,3 Prozent), Deutschland (1,1 Prozent) sowie Italien (0,2 Prozent).

Für 2020 sagt die EU-Winterprognose wiederum einen leichten Aufschwung voraus. Demnach soll die EU ein Wachstum von 1,7 Prozent haben und die Eurozone eines von 1,6 Prozent. Österreich wird für 2020 gleichbleibend mit 1,6 Prozent gegenüber 2019 ausgewiesen. Wiederum haben laut der Wintervorausschau alle EU-Staaten ein Wachstum, wobei der Klassenletzte Italien dann auf 0,8 Prozent steigen soll. Der Abstand zum Klassenbesten Malta mit 4,6 Prozent für 2020 würde sich damit verringern.

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