Sparen, sparen, sparen.

© Gina Sanders/Fotolia

Umfrage
12/01/2015

Österreicher wollen 2016 Schulden reduzieren

Ein weiteres wichtiges Finanzziel ist es, den Lebensstandard auch in der Pension beibehalten zu können.

Für das kommende Jahr hat sich ein gutes Drittel (35 Prozent) der Österreicher vorgenommen, mehr auf ihre Finanzen zu achten. 37 Prozent davon wollen mehr sparen, 28 Prozent ihre Schulden reduzieren und 26 Prozent ihre Ausgabenkontrolle verbessern. 65 Prozent haben keine Finanzvorsätze, so das Ergebnis einer Umfrage der ING-DiBa Direktbank.

15 Prozent der Befragten gaben weiters an, ihre im Vorjahr vorgenommenen Finanzvorsätze eingehalten zu haben, sieben Prozent, sie nicht eingehalten zu haben. Der Großteil, 78 Prozent, konnte sich nicht mehr erinnern oder hatte keine Vorsätze.

Schuldenfreiheit oberste Priorität

Laut einer ebenfalls am Montag veröffentlichten GfK-Erhebung unter 1.000 Österreichern hat die Schuldenfreiheit bei Über-50-Jährigen, Frauen und wohlhabenden Menschen oberste Priorität. Mit 57 Prozent ist dieser Wunsch in Österreich vergleichsweise stärker ausgeprägt als in sechs weiteren westeuropäischen Ländern, in denen die Umfrage laut Presseaussendung des Verbandes Financial Planners durchgeführt wurde. Nur Irland liegt gleichauf.

Ein weiteres wichtiges Finanzziel der Österreicher ist es, ihren Lebensstandard auch in der Pension beibehalten zu können. Das gaben 45 Prozent an. Sein engstes Umfeld notfalls finanziell unterstützen zu können ist für 36 Prozent wichtig, ausreichend Mittel für größere Anschaffungen zu haben, für 35 Prozent.

Erben nicht wichtig

Im europäischen Vergleich ist den Österreichern das Hinterlassen eines ausreichend großen Vermögens für die Nachkommen am wenigsten wichtig. Nur 5 Prozent legen darauf wert. Im Europa-Schnitt sind es 12 Prozent. In Deutschland und der Schweiz liegen die Prozentsätze mit acht bzw. sieben Prozent ebenfalls niedrig. In den Niederlanden (12 Prozent), Frankreich (16 Prozent), Irland und Großbritannien (jeweils 17 Prozent) sind die Werte weit höher angesiedelt.

Der Wunsch, ein Eigenheim zu besitzen, ist in Irland und Frankreich mit 49 bzw. 47 Prozent am stärksten ausgeprägt. In Österreich sind es 32 Prozent, in Deutschland haben dieses Ziel nur 25 Prozent, der niedrigste Wert in Europa. Im Europa-Schnitt sind es 37 Prozent.

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