Wirtschaft
25.10.2017

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Eine Wahl ohne die größte Oppositionspartei, überschattet von derartigen Bedenken, ist für viele in Kenia ein böses Omen. Odinga erhielt bei der Abstimmung im August 44,7 Prozent der Stimmen. "Wenn die Wahl stattfindet und quasi die halbe Bevölkerung sie boykottiert, bedeutet das Chaos", sagt Abdille. Odingas Parteienbündnis  Nasa hat für den Wahltag Demonstrationen angekündigt, die, wie Beobachter befürchten, blutig enden könnten.

Doch besonders besorgniserregend sind die möglichen Langzeitfolgen der politischen  Krise. Sollte Kenyatta durch diese umstrittene Abstimmung für weitere fünf Jahre zum Staatschef ernannt werden, bringe dies "Probleme der Legitimität" mit sich, erklärt Abdille. Wie geht es weiter in einem Land mit einem Präsidenten, der womöglich von einem großen Teil der Bevölkerung nicht anerkannt wird?