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Meinl Bank
08/24/2015

Offener Brief an Finanzminister Hans Jörg Schelling

Die Meinl-Bank-Mitarbeiter zeigen sich über Absetzung von Peter Weinzierl und Günter Weiß empört.

Mitarbeiter der Meinl Bank haben in einem offenen Brief gegen die Absetzung der Meinl-Bank-Chefs Peter Weinzierl und Günter Weiß durch die Finanzmarktaufsicht (FMA) protestiert. Hier sei ein Urteil ohne Verfahren gemacht, ein erfolgreiches Management öffentlich an den Pranger gestellt worden, heißt es in dem Brief an Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP). Der Finanzminister wurde darin um Einschreiten ersucht.

"Werter Herr Minister"

Namentlich dass den beiden Vorständen kein Recht eingeräumt worden sei, zu den Äußerungen der Beamten Stellung zu nehmen, empört die Autoren des offenen Briefs, der am Wochenende ganzseitig in mehreren Tageszeitungen publiziert war. Darin wird auch auf das "solide positive Ergebnis" in der Bilanz 2014 verwiesen. "Werter Herr Minister", giften die Verfasser schließlich in dem Schreiben, "wir haben alle die großen Probleme rund um die Hypo Alpe Adria und andere Banken, die den Steuerzahlern Milliarden kosten, beobachtet, und sind stolz darauf, dass unser Vorstand und wir es geschafft haben, die Meinl Bank auf einem eigenständigen Kurs zu halten."

Die Meinl Bank hat vorige Woche schon eine Beschwerde gegen den Abberufungsbescheid der FMA eingebracht, Bankchef Weinzierl hat den Verfassungsgerichtshof (VfGH) angerufen.

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