© EPA_Peter Kneffel

Baupleite
12/01/2015

Mehr Geld für Alpine-Gläubiger

Die Quote könnte von 7,5 auf bis zu 9 Prozent steigen.

Ganz langsam steigt die Quote, die Gläubiger der insolventen Alpine Bau GmbH erhoffen dürfen. Die aktuelle Prognose liegt zwischen 7,5 und 9 Prozent, teilte der AKV Europa am Dienstag mit. Im April war zuletzt eine Quote von 6,5 bis 7,5 Prozent in Aussicht gestellt worden. Voraussichtlich werde es Ende des ersten Quartals 2016 eine Zwischenverteilung mit einer Quote von etwa 5 Prozent geben. Bisher sind 14.850 Forderungen angemeldet und geprüft mit gesamten Forderungen von 2,8 Mrd. Euro. Davon hat der Masseverwalter bisher 1,7 Mrd. Euro anerkannt. Der AKV geht davon aus, dass am Ende Insolvenzforderungen von 2,1 bis 2,5 Mrd. Euro anzuerkennen sein werden.

Noch strittige Forderungen

Zwei große Forderungen, eine im Wert von 200 Mio. Euro aus Singapur und eine im Wert von 268 Mio. Euro vom polnischen Staat bzw. der polnischen Straßenbaugesellschaft sind noch teilweise bestritten, sagte Daniela Fradinger-Gobec von AKV Europa zur APA. Die Quote wird sich je nach Anerkennung dieser Forderungen noch ändern. Ein Ende des Verfahrens sei noch nicht in Sicht. Die Dauer werde auch von möglichen Prozessen abhängen, aber man könne durchaus annehmen, dass es noch Jahre dauern wird, bis das Verfahren endgültig abgeschlossen ist. Die Abwicklung der Alpine Bau ist hingegen schon weitgehend abgeschlossen.

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