Schon Ende der 90er war ein erster Mc-Donald's-Vorstoß im Iran auf Widerstand gestoßen.

© REUTERS/PICHI CHUANG

Fast Food
07/19/2015

McDonald's will in den Iran

Nach der Atom-Einigung soll sich der Fast-Food-Konzern um eine Lizenz beworben haben.

Der US-amerikanische Fast-Food-Konzern McDonald's plant nach der Atom-Einigung, Filialen im Iran zu eröffnen. Wie die Nachrichtenagentur Tasnim am Sonntag berichtete, soll sich McDonald's um eine Lizenz im Iran beworben haben. Eine offizielle Bestätigung dafür gab es zunächst nicht. McDonald's ist bei Iranern sehr beliebt und gilt bei Auslandbesuchen meist als erste Station.

"Symbol des Imperialismus und amerikanischen Kapitalismus"

Schon während der Präsidentschaft des reformorientierten Mohammed Chatami Ende der 1990er Jahre plante das Land die Eröffnung der ersten McDonald's-Filiale in Nordteheran. Dagegen gab es damals aber heftige Proteste der Hardliner im Iran, die in McDonald's das "Symbol des Imperialismus und amerikanischen Kapitalismus" sahen. Präsident Chatami und seine Regierung mussten das Projekt daraufhin auf Eis legen. Statt McDonald's wurde auf dem gleichen Gelände ein ähnliches Fast-Food Restaurant mit dem Namen "Superstar" eröffnet. Das Essen dort hatte jedoch wenig mit dem des US-Konzerns zu tun.

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