Logistikkonzern DHL streicht 2.200 Jobs

Paketdienstleister DHL der Deutschen Post
Von dem Stellenabbau seien rund 40 Prozent des DHL-Personals betroffen, sagt die Gewerkschaft.

Das deutsche Logistikunternehmen DHL will bis zu 2.200 Mitarbeiter kündigen, die für die Belieferung der Jaguar-Land-Rover-Werke in Großbritannien tätig sind. Von dem Stellenabbau seien rund 40 Prozent des DHL-Personals betroffen, sagte die Gewerkschaft Unite am Dienstag.

DHL habe als Gründe angegeben, dass die Kündigungen auf einen Rückgang der Automobilproduktion infolge der Coronavirus-Krise und auf erwartete "Effizienzeinsparungen" zurückzuführen seien, fügte die Gewerkschaft hinzu. DHL dürfe keine fest angestellten Vollzeitkräfte kündigen, so lange die Arbeit weiterhin an Subunternehmer ausgelagert werde, forderte Unite.

Vergangenen Monat hatte bereits der indische Automobilhersteller Tata Motors angekündigt, voraussichtlich rund 1.100 befristete Stellen bei Jaguar Land Rover abzubauen, um infolge der wirtschaftlichen Einbußen durch die Coronavirus-Pandemie in ihrer Luxuseinheit die Kosten zu senken. DHL und Jaguar Land Rover waren nicht sofort für eine Stellungnahme zu erreichen.

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