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Halbjahr
07/16/2015

Licht und Schatten bei der Telekom Austria

Ergebnis deutlich in den schwarzen Zahlen, aber schwächerer Ausblick für Gesamtjahr.

Die Bilanz für das erste Halbjahr 2015 weist bei der Telekom Austria (TA) Licht und Schatten auf: Das Gruppen-Ergebnis fiel besser aus als erwartet. Bei stabilen Umsätzen von 1,94 Mrd. Euro stehen unterm Strich 171 Mio. Gewinn – nach einem heftigen Verlust von 264 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.

Möglich machte das eine gute Entwicklung in Österreich und der Sparkurs. Es sei das beste Ergebnis seit sechs Jahren, betonte Hannes Ametsreiter in seiner letzten Bilanz - er wird bekanntlich ab Oktober als Chef bei Vodafone Deutschland anheuern.

Dividende unverändert

Den Ausblick fürs Gesamtjahr musste Ametsreiter aber senken: Statt zwei Prozent Plus erwartet die TA nun stagnierende Umsätze – wegen „stärkeren Gegenwindes“ in Südosteuropa. Vor allem in Bulgarien und Kroatien musste die TA kräftige Umsatzrückgänge und schwächere Ergebniszahlen (EBITDA) verdauen.

Als Dividende werden unverändert 5 Eurocent je Aktie angepeilt.

In Österreich sank die Zahl der TA-Mobilfunkkunden um 2,5 Prozent auf 5,37 Millionen: Der Wettbewerb habe sich intensiviert (z.B. startete der Diskonter Hofer mit dem Angebot „HoT“). Der Durchschnittsumsatz blieb mit 16 Euro pro Monat und Kunde stabil.

Auffallend ist der starke Rückgang bei den Nutzern von mobilem Breitband, hier gab es ein Minus von 8,3 Prozent. Zulegen konnte A1 hingegen im Premium-Bereich und bei Festnetz- und TV-Kunden.

Die TA gehört mittlerweile zu fast 60 Prozent zur América Móvil des Mexikaners Carlos Slim. 28,4 Prozent hält noch die Republik Österreich.

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