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Wirtschaft
03/02/2020

Coronavirus: Leitbörsen in Fernost schließen überwiegend fester

Nach dem jüngsten Ausverkauf haben die wichtigsten fernöstlichen Aktienmärkte am Montag einen Erholungsversuch gestartet.

Nach dem jüngsten Ausverkauf haben die wichtigsten fernöstlichen Aktienmärkte am Montag einen Erholungsversuch gestartet. Der Nikkei-225 Index in Tokio stieg um 0,95 Prozent und schloss bei 21.344,08 Punkten.

Der Hang Seng Index in Hongkong gewann 0,62 Prozent auf 26.291,68 Einheiten. Der Shanghai Composite stieg um deutliche 3,15 Prozent auf 2.970,93 Punkte. Der CSI-300-Index mit den 300 wichtigsten Aktien an den chinesischen Festlandbörsen gewann ebenfalls klar um 3,29 Prozent auf 4.069,67 Punkte.

Die Märkte in Indien und Australien zeigten sich hingegen mit negativen Vorzeichen. Der Sensex 30 in Mumbai tendierte zuletzt bei 38.109,13 Zählern mit minus 188,16 Punkten oder 0,49 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney fiel um 50,4 Zähler oder 0,77 Prozent auf 6.461,10 Einheiten.

In der Vorwoche hatten die Börsen wegen der schnellen Ausbreitung des neuartigen Coronavirus und der Angst vor einem weltweiten Konjunktureinbruch den schlimmsten Rückfall seit der Finanzkrise verzeichnet.

Nach der dramatischen und verlustreichen Handelswoche habe sich die Anlegerstimmung etwas aufgehellt, sagte Marktanalyst Milan Cutkovic von AxiTrader. Die Investoren hofften nun auf einen baldigen Frühling, der die Ausbreitung des Virus verlangsamen könnte.

Zudem griffen erste Regierungen und Zentralbanken der kriselnden Wirtschaft unter die Arme, bemerkte Börsenexperte Thomas Altmann von QC Partners. So habe die US-Notenbank Fed ihre Bereitschaft zu weiteren Zinssenkungen betont und die japanische Notenbank lege ein groß angelegtes Kreditprogramm auf. Dies verleihe den Anlegern neuen Mut, so Altmann.

Enttäuschende Daten aus China rückten zu Wochenbeginn etwas in den Hintergrund: Der Coronavirus-Ausbruch schwächt Chinas Wirtschaft deutlicher als erwartet, war bekannt geworden. Der Messwert für die chinesische Industrie fällt auf den niedrigsten Stand seit Beginn der Erhebungen im Jahr 2004.

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