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02/23/2019

Steirer wollen 89 Jahre alt werden

Vorsorgestudie 2019. Für die Steirer sind Gesundheit und Geld die wesentlichsten Themen des Alters

Laut einer Prognose der Statistik Austria aus dem Jahr 2018 beträgt die aktuelle Geburtenrate je Frau 1,52 Kinder. Dieser Wert wird zwar langfristig auf 1,6 Kindern je Frau in Österreich ansteigen, aber diese Zahl liegt noch immer unter dem Wert von zwei, der für den Erhalt der Bevölkerungszahl notwendig wäre. Gerhard Fabisch, Vorstandsvorsitzender der Steiermärkischen Sparkasse und Präsident des Sparkassenverbandes: „Das führt dazu, dass die Babyboomer, die zunehmend ins Pensionsalter kommen, für eine Überalterung und etwa ab 2030 für eine negative Geburtenbilanz sorgen werden.“ Die sinkende Geburtenrate und die steigende Lebenserwartung wird zudem zu einer weiteren Verschiebung der Altersverteilung in der Bevölkerung führen. Bis 2080 wird laut Langzeitprognose der Statistik Austria zwar die beitragszahlende Gruppe der 20- bis 64-Jährigen mit 5,2 Millionen in absoluten Zahlen weitgehend gleich bleiben, aber die Zahl der über 65-Jährigen verdoppelt sich beinahe von 1,6 auf 2,9 Millionen Österreicher.

Wunschalter 89 Jahre

Laut vorliegender IMAS-Studie im Auftrag von Erste Bank, österreichischen Sparkassen und Wiener Städtischer unter 1000 befragten österreichweit, ist die Erkenntnis über die voranschreitende demografische Entwicklung mittlerweile auch bei 75 Prozent der Menschen in der Steiermark fest im Bewusstsein verankert. Fragt man nach dem Wunschalter, so liegt dieses im Durchschnitt bei beachtlichen 89 Jahren. Fabisch: „Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass knapp ein Fünftel (17 Prozent) der Befragten mit dem demografischen Wandel die Sorge um die eigene staatliche Pension verbindet. Und in der Tat werden dadurch in Zukunft immer weniger Berufstätige immer mehr Pensionisten erhalten müssen. Folglich empfinden mehr als die Hälfte der Steirerinnen und Steirer (58 Prozent) die Tatsache länger zu leben sogar als etwas Negatives.“

Finanzielle Sicherheit

Der größte Wunsch der befragten Steirer, wenn sie an ihre eigene Pension denken, ist es, keine gesundheitlichen Probleme zu haben (89 Prozent). Gleich danach folgt das Bedürfnis, frei von finanziellen Sorgen zu sein (74 Prozent) und demzufolge einmal eine ausreichend hohe Pension zu beziehen (69 Prozent). „Die Bedeutung der finanziellen Vorsorge ist für die Mehrheit der Befragten in der Steiermark somit hoch (83 Prozent). Gleichzeitig glaubt nur die Hälfte (53 Prozent) der Steirerinnen und Steirer daran, dass es die staatliche Pension in der heutigen Form bis zu ihrem eigenen Pensionsantritt noch geben wird“, so Fabisch.

"Die Bedeutung der finanziellen Vorsorge ist für die Mehrheit der Steirer hoch."

 

Gerhard Fabisch, Vorstandsvorsitzender Steiermärkische Sparkasse

Strategie zum Ziel

Wer also davon ausgeht, dass seine staatliche Pension einmal nicht ausreichen wird, die Kosten im Alter zu decken, sollte eine ergänzende private Vorsorge in Betracht ziehen. Fabisch: „Dabei braucht eine solide Vorsorgestrategie oft keine großen Mittel, sondern sie ist vielmehr eine Frage der Prioritäten. Wenn einem die finanzielle Sicherheit wichtig ist, dann findet man auch die entsprechenden Mittel, selbst wenn man dafür in manchen Bereichen auf etwas verzichten muss.“ Doch bevor man sich Gedanken über Produkte macht, sollte man sich darüber im Klaren sein, welche Ziele man mit der Vorsorge verfolgt. Darüber hinaus sollte man sich bei der Vorsorge möglichst breit aufstellen und nicht alle Eier in einen Korb legen, damit es im Falle eines Sturzes nicht zu einem Totalschaden kommt. Fabisch: „Doch das Wichtigste ist, dass man Möglichst früh mit der Vorsorge beginnt, auch wenn es nur kleine Beträge im Monat sind. Denn der Faktor Zeit ist selbst mit einer überdurchschnittlichen Rendite kaum zu kompensieren.“

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