Konto "fälschlicherweise" gekündigt: Trump will US-Großbank verklagen

FILE PHOTO: JP Morgan Chase & Co sign outside headquarters in New York
Die US-Großbank JP Morgan Chase habe ihm nach den Protesten vom 6. Jänner "fälschlicherweise und unangemessen" das Konto gekündigt, so Trump.

Zusammenfassung

  • Donald Trump will die US-Großbank JP Morgan Chase verklagen, weil ihm nach den Protesten vom 6. Jänner das Konto gekündigt wurde.
  • Trump behauptet, die Kündigung des Kontos sei "fälschlicherweise und unangemessen" erfolgt, liefert dafür aber keine Beweise.
  • Er wiederholt erneut die widerlegte Behauptung, die US-Präsidentschaftswahl sei manipuliert worden.

US-Präsident Donald Trump will die US-Großbank JP Morgan Chase verklagen. In den nächsten beiden Wochen werde er die Klage einreichen, kündigte der Republikaner auf der Plattform Truth Social an. 

Als Grund nannte Trump, die Bank mit Hauptsitz in New York habe ihm nach den Protesten vom 6. Jänner "fälschlicherweise und unangemessen" das Konto gekündigt. Er legte dafür keine Beweise vor.

Das Datum dürfte auf die Stürmung des Kapitols am 6. Jänner 2021 durch Trump-Anhänger hinweisen. Damals drangen zahlreiche Demonstranten gewaltsam in das Gebäude des US-Parlaments ein. Dort sollte die Wahl von Trumps damaligem Widersacher, dem Demokraten Joe Biden, offiziell bestätigt werden.

Seither wiederholt Trump immer wieder die widerlegte Behauptung, er sei durch Betrug um den Wahlsieg gebracht worden. Direkt zu Beginn seiner zweiten Amtszeit begnadigte Trump sämtliche Beteiligte der Kapitol-Erstürmung. Auch in seinem neuen Post auf Truth Social schrieb der US-Präsident wieder, die Wahl sei manipuliert worden.

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