Kaiser Wiesn Chef: „Heuer erwarten wir eine deutliche Steigerung“

Kaiser Wiesn Chef: „Heuer erwarten wir eine deutliche Steigerung“
Am Oktoberfest in München wird bereits aufgebaut. Wie weit die Wiener Kaiser Wiesn ist und wie viel ein Maß Bier kosten wird.

Zwischen 21. September und 8. Oktober lädt die Kaiser Wiesn erneut in den Wiener Prater. Während beim bayerischen Pendant bereits die Aufbauarbeiten gestartet sind, ist man in Wien noch nicht ganz so weit, aber "auf Kurs", wie Geschäftsführer Johann Pittermann im KURIER-Interview verrät.

KURIER: Der Aufbau des Oktoberfests in München hat vergangene Woche gestartet – läuft bei Ihnen auch schon die Intensiv-Phase?
Johann Pittermann:
Da wir das ganze Jahr über Mitarbeiter in unserem Unternehmen beschäftigen, kann man sagen: Nach der Wiesn ist vor der Wiesn. Wir haben also alle Hände voll zu tun. Aber die richtig zeitintensive Phase beginnt Mitte August. Dann geht es Schlag auf Schlag, denn am 21. September starten wir mit einer eindrucksvollen Eröffnungsfeier inklusive Einzug vom Schweizerhaus Platz durch den Prater in unser wunderschönes Festgelände.

Wie sieht es mit der Preisgestaltung heuer aus? Müssen Sie aufgrund der Teuerungen anders wirtschaften?
Aufgrund von Mehrjahresverträgen und Optimierungen im Bauwesen ist es uns gelungen, die Gesamtkosten auf dem Niveau von 2022 zu halten. Auch die Eintrittspreise sind gleich geblieben. Wir vertrauen darauf, dass wir im Gegenzug viele Besucher begrüßen dürfen, die dies auch unterstützen und zu schätzen wissen.

Wie groß wird die Kaiser Wiesn 2023?
Trotz Corona, das uns im vergangenen Jahr noch fest in der Hand hatte, hatten wir mehr Besucher als erwartet. Heuer, wo der Tourismus wieder aktiv ist, erwarten und erhoffen wir uns eine deutliche Steigerung zu 2022. Auch aus wirtschaftlicher Sicht ein wichtiger Aspekt, da wir als Kaiser Wiesn einen großen Wirtschaftszweig abdecken. Detaillierte Vergleichszahlen zu Daten und Fakten können wir natürlich erst nach der Veranstaltung geben. 

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