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Wirtschaft Karriere
03/21/2020

Der Corona-Krisenplan der Münze Austria

Gerhard Starsich, Generaldirektor der Münze Österreich über seinen Krisenplan.

von Sandra Baierl

"Von den 200 Mitarbeitern der Münze Österreich sind derzeit rund 130 im Betrieb. Wo es geht, also vor allem in der Verwaltung, arbeiten die Mitarbeiter von daheim“, erklärt Gerhard Starsich, Generaldirektor der Münze Österreich. Der Shop ist geschlossen, die Produktion und der Versand arbeiten aber weiter, "unser Betrieb ist zu hundert Prozent aufrecht und wir werden das so lange es geht weiterführen.“

Für die Mitarbeiter im Unternehmen gelten die bekannten Sicherheitsvorkehrungen: Abstand halten, Desinfektionsmittel verwenden, es wurden Parkplätze zur Verfügung gestellt.

"Wenn die Lieferketten normal weiterlaufen, können wir das eigentlich unbegrenzt so weiter machen“, sagt Starsich. Er selbst befinde sich gerade in häuslicher Selbstisolation, weil er jemanden getroffen hätte, der in St. Anton am Arlberg Skifahren war. "Aber ab Montag bin ich wieder im Betrieb“, sagt er.

Das Geschäft der Münze Österreich laufe gerade sehr gut, erklärt Starsich, weil die Nachfrage nach Edelmetallen, allen voran Gold, groß sei. Auch die Prägung der Umlaufmünzen laufe ungestört weiter, in gleicher Menge wie sonst auch.

Die größte Herausforderung im Krisenmanagement liege darin, den Sonderbetrieb zu koordinieren und die Lieferungen aufrecht zu erhalten. "Die internationale Logistik funktioniert, aber langsamer als sonst, weil die Grenzkontrollen aufgrund der Gesundheitschecks viel Zeit kosten.“