Von Facebook zu Millionen: Das Geschäft mit der Aufmerksamkeit
Als die Social Media Plattform Facebook 2004 startete, waren Tragweite und Einfluss nicht absehbar. Heute ist es nicht übertrieben, zu sagen, dass Facebook die Welt verändert hat. Social Medias sind groß, stark, Teil des Lebens von Milliarden Menschen. Und sie sind ein Riesengeschäft: Nicht nur für die Plattformbetreiber selbst, die mit Werbegeld und Daten ein Vermögen machen. Das Geschäft steckt auch in den Usern, die sich darauf präsentieren, für sich und andere werben, Reichweite und Aufmerksamkeit nützen.
In den über zwanzig Jahren Social-Media-Geschichte entwickelte sich ein neuer Job, ein neues Business: Influencer wurden anfangs belächelt, als Sternchen, die mal was Nettes posten, mal was Nettes sagen und sich damit eine Gefolgschaft heranziehen. Dass das zu einem echten Business werden kann, beweisen die Stars der Szene – auch in Österreich. 10.000 Euro für ein kurzes Insta-Filmchen sind Realität, auch Werbeverträge, Produktplatzierungen. Es ist ein echter Job, regelmäßig Fotos oder Videos hochzuladen – mit „wertvollen“ Inhalten, versteht sich.
Was noch nicht ausgetestet wurde, ist die Verfallszeit dieses Geschäftsmodells. Wie lange kann man Aufmerksamkeit für sich erregen in einer schnelllebigen Welt? Wie schnell ist man in und out? Sind gar die Plattformen bald out oder werden verboten? Die Welt klickt sich durch, Realitätscheck ante portas.
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