Zeremonie zur Eröffnung der Göldbörse in Busan, Südkorea.

© APA/EPA/YONHAP

Edelmetalle
03/24/2014

Kampf gegen Schwarzmarkt: Südkorea eröffnet Goldbörse

Auch Kleinanleger können handeln. Transaktionen im ersten Jahr gebührenfrei.

Südkorea hat am Montag seine erste Goldbörse eröffnet, um dem Schwarzmarkthandel mit dem Edelmetall einen Riegel vorzuschieben. Verschiedene Institutionen hätten diese Initiative im vergangenen Jahr gestartet, um "einen transparenten, elektronischen Handel von Spot-Gold an einer regulierten Börse zu ermöglichen", teilte die Börse Korea (KRX) mit.

Neben professionellen Händlern können auch kleine Anleger am Handel über eingetragene Wertpapierhäuser teilnehmen. Gehandelt wird Gold mit einem Reinheitsgrad von 99,99 Prozent zu Einheiten von einem Gramm. Am ersten Tag wurden den Angaben zufolge knapp sechs Kilogramm Gold im Wert von 280 Mio. Won (188.091 Euro) gehandelt. Um die neue Handelsplattform attraktiver zu machen, müssen die Händler keinen Zoll für importiertes Gold entrichten. Zudem sind alle Transaktionen ein Jahr lang gebührenfrei.

Jährlich 70 Tonnen Gold unversteuert

Eine große Menge an Gold wird in Südkorea über nicht gebilligte Märkte gehandelt, um Steuern zu hinterziehen. Nach Angaben der Finanzdiensterkommission beläuft sich das Volumen des Goldhandels im Land auf jährlich 110 Tonnen. Bis zu 70 Tonnen im Wert von etwa 3,3 Bill. Won werden demnach unversteuert gekauft oder verkauft.

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