© APA/EPA/FRANCK ROBICHON

Bruttoinlandsprodukt
09/08/2014

Japans Wirtschaft fällt in Krisenmodus

BIP brach stärker als erwartet ein. Spekulationen über weitere Lockerung der Geldpolitik.

Die japanische Wirtschaft ist in Folge einer Anhebung der Mehrwertsteuer so stark geschrumpft wie seit fünf Jahren nicht mehr. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt sank im zweiten Quartal um real 7,1 Prozent zum Vorjahresquartal und brach damit noch stärker als erwartet ein. Zunächst hatten die Statistiker einen Rückgang um 6,8 Prozent berechnet. Zum Vorquartal betrug das Minus 1,8 Prozent.

Experten spekulieren nun über eine weitere Lockerung der Geldpolitik sowie über neue Konjunkturspritzen. Vor allem die stark nach unten korrigierten Daten zu den Unternehmens-Investitionen sind Grund zur Sorge: Sie gingen zum Vorquartal um 5,1 und nicht wie gedacht um 2,5 Prozent zurück. Zudem waren die Lagerbestände höher als geschätzt.

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