Italien steht am Scheideweg

© APA - Austria Presse Agentur

Wirtschaft
01/13/2021

Italiens Industrieproduktion überraschend deutlich gesunken

Fertigung verringerte sich im November gegenüber dem Monat davor um 1,4 Prozent. Analysten hatten Minus von nur 0,4 Prozent erwartet.

Die italienische Industrie hat im November weniger produziert als erwartet und damit stärker unter der Coronakrise gelitten als befürchtet. Im Monatsvergleich sei die Fertigung um 1,4 Prozent gefallen, teilte das Statistikamt Istat am Mittwoch in Rom mit. Analysten hatten im Schnitt mit einem deutlich geringeren Minus von 0,4 Prozent gerechnet.

Im Oktober war die Produktion noch um revidiert 1,4 (zuvor 1,3) Prozent im Monatsvergleich gestiegen. Bereits im September aber war die seit Mai laufende Erholung nach dem Corona-Einbruch schon zum ersten Mal unterbrochen worden. Im November war Italien angesichts erneut steigender Infektionszahlen in einen Teil-Lockdown gegangen.

Sehr deutlich zeigen sich die Auswirkungen der Coronakrise auf die Produktion der italienischen Industriebetriebe weiterhin im Jahresvergleich. Im November lag die Fertigung 4,2 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Analysten hatten hier mit einem Rückgang um lediglich 2,6 Prozent gerechnet.

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