Exportiert wird vor allem nach Deutschland und Italien.

© KURIER/Gerhard Deutsch

Holzindustrie
06/10/2015

In Zukunft wird wieder mehr auf Holz gebaut

Trotz Umsatzrückgang ist die Holzindustrie optimistisch.

Sowohl für den Innenausbau als auch für ganze Projekte ist Holz ein beliebter Baustoff. Trotzdem war 2014 für die heimische Holzindustrie kein gutes Jahr. Das Produktionsvolumen sankt um 5,3 Prozent auf 7,08 Milliarden Euro. Die ökonomischen Probleme in Südeuropa sind die Hauptursache für die geringere Nachfrage nach Bauholz. Auch im Bereich Möbel sind die Exporte gesunken.

Exportquote

Die österreichische Holzindustrie ist mit einer Exportquote von rund 68 Prozent der sechstgrößte Nadelschnittholzexporteur der Welt. Hauptabnehmer sind die EU-Staaten, insbesondere Deutschland und Italien.

Der Obmann des Fachverbandes der Holzindustrie, Erich Wiesner, blickt trotz der Umsatzeinbußen optimistisch in die Zukunft. Auch aus ökologischen Gründen wird immer mehr in Holz gebaut. Laut einer aktuellen Untersuchung der Universität für Bodenkultur kann durch die Nutzung von Holz ein beträchtlicher Teil an Treibhausgasemissionen verhindert werden. Der Baustoff Holz hat bei der Berechnung der Treibhausbilanz besser abgeschnitten als Beton, Eisen oder Kunststoff. Voraussetzung ist, dass nicht mehr Holz verbraucht wird als nachwächst.

Laut Wiesner ist das Potenzial in Österreich noch lange nicht ausgeschöpft. Es könne deutlich mehr Holz als bisher geschlägert werden, ohne den Bestand zu gefährden. Allerdings werden derzeit rund 30 Prozent des Rundholzverbrauchs importiert. Die Lieferanten sind Forstbetriebe in Tschechien und Slowenien.

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