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05/15/2019

Naturverliebt: Designer interpretieren die Umwelt

Lara Bohinc designt von Schmuck bis hin zu Möbeln alles. Für ihre neuesten Designs ließ sie sich von der Natur inspirieren.

Die slowenische Designerin Lara Bohinc von Bohinc Studio liebt die Natur und holt sich daraus ihre kreative Inspiration. Darauf lassen zumindest ihre verspielten Entwürfe schließen, die sie am Salone del Mobile in Mailand präsentiert hat.

„Von der Sonne bis zum Mond“ benannte Bohinc die in Schweden handgefertigte Teppich-Kollektion, die auch als Wandbild eine gute Figur macht. Der romantische Name und auch das Design selbst sind von japanischen Zen-Gärten inspiriert, da diese für Bohinc die Reinheit der geometrischen Form reflektieren. Sie bestehen aus Wolle und Leinen. Der Wechsel aus gegenüberliegenden Kreisen und Kurven soll laut Lara Bohinc an die Fähigkeit der Natur erinnern, auch in asymmetrischen Formen einen Ausgleich zu finden.

Die Stehlampe „Planetaria“ repräsentiert die Entdeckung des Planeten Erde. Dafür wurde eine Messingkugel geformt, die wiederum eine Glaskugel umhüllt. Das klare Glas verstärkt die Lichtintensität enorm und erhellt die Messingkugel „wie einen Feuerball“.

Der „Apollo Loveseat“ bietet Platz für zwei Personen. Die runden Metallschlaufen und Polster laufen elegant ineinander. Für gemütliches (Nebeneinander-)Sitzen, ist die Polsterung extra-weich. Beim Verweilen auf dem „Liebessessel“ soll laut Designerin ein im Wasser „schwebendes Gefühl“ entstehen. Ihre Erklärung könnte aber auch auf ein „schweben im siebten Himmel“ hindeuten.

Preise unter: www.bohincstudio.com

Architekten machen Möbel

Damit  Architekturstudenten ein Gespür für Interieur- und Raumgestaltung entwickeln, bietet die TU Graz ein Freifach, in dem die angehenden Architekten Möbel entwerfen und auch produzieren. Was 2012 mit einem Seminar begann, hat sich unter dem Namen „amm – Architekten machen Möbel“ zu einem hochwertigen Label entwickelt. Eines der Modelle in der Sessel "Otto" von Otto Kaltner. Das Modell ist in Walnuss, Kirsche und Zwetsche mit den Farben Blau, Rot und Beige erhältlich. Derzeit kostet der handgefertigte Sessel 2.800 Euro. Weitere Entwürfe unter: www.amm.studio

Designer interpretieren die Umwelt

Die slowenische Designerin Lara Bohinc von Bohinc Studio liebt die Natur und holt sich daraus ihre kreative Inspiration. Darauf lassen zumindest ihre verspielten Entwürfe schließen, die sie am Salone del Mobile in Mailand präsentiert hat. So ist der Teppich „Von der Sonne bis zum Mond“ von japanischen Zen-Gärten inspiriert und die Stehlampe „Planetaria“ repräsentiert die Entdeckung des Planeten Erde. Preise unter: www.bohincstudio.com

Ein Tisch mit 4.200 Oberflächen

Abstrakt, konkret, Vintage, modern, Graffiti, Mandala, Glitzer: Der Tisch mit 4.200 Oberflächen-Variationen ist ein Kunstwerk für sich. Das Unternehmen society6 unterstützt unabhängige Künstler und stellt deren Werke in unterschiedlichen Formen einem breiten Publikum zur Verfügung. Das wohl innovativste Stück ist jedoch der Coffee Table. Erhältlich ab 220 Euro unter www.society6.com

Picture Table von Designerin Verena Lang

Erst Wandbild, dann Esstisch: Der multifuniktionale Esstisch "Picture Table" von Designerin Verena Lang lässt sich nach Gebrauch einfach an die Wand klappen und wird zum überraschenden Kunstobjekt. Heuer feiert das Stück seinen 10. Geburtstag.

Chair Ear Rabbit Wood Natural

Der Hasenohren-Sessel ist fein verarbeitet, das Modell ist aus massivem Buchenholz gefertigt, das natürlich lackiert wurde. Die Polsterung des Sessels erinnert an ein  kuscheliges, weißes  Hasenfell – und ist zum Glück kein echtes. Der Kindersessel ist zarte 55 Zentimeter hoch, die Sitzfläche 34 mal 34 Zentimeter klein.

Neue Töne bei Rubelli

Neben den Pastelltönen hat der Textilhersteller Rubelli für 2019 eine komplett neue Farbpalette  entwickelt. Die Kollektion „All About Colours“ (deutsch: Alles dreht sich um die Farben) soll sich den verschiedenen Lebensformen anpassen und auf unterschiedliche ästhetische Ansätze eingehen. Bestellbar bei Viktor Steinwender, 1010 Wien. 

„Taidgh Shelf Series“

In seinen Designs versucht der Kalifornier Taidgh O'Neill Kunst und Handwerk zu vereinen. So auch bei seinem Regalsystem „Taidgh Shelf Series“ für den deutschen Hersteller ClassiCon. Erhältlich ab Mai 2019, ab € 694,80 bei Viktor Steinwender, Wildpretmarkt 9, 1010 Wien.

Schattenspiel in 3-D

Wie ein Zaubertrick wirkt der neueste Entwurf vom deutschen Designstudio Diez Office. Das Regalsystem „rgd“, entworfen für burgbad, schwebt frei an der Wand. Die Gestalter vergrößern das Möbel zudem optisch und lassen es dreidimensional in die Wand hineinwachsen. Erhältlich ab Herbst 2019. Weitere Infos unter info@burgbad.com

"Grace"

Sebastian Herkner entwirft für den Möbelhersteller Schönbuch den Servierwagen "Grace" und kreiert damit ein Möbel von schlichter Eleganz. Erhältlich in den Farben Schwarz, Nachtblau und Rosenholz. Für alle, die es gern etwas pompöser mögen, gibt es eine limitierte Auflage von 50 Stück in Gold. Erhältlich ab  1404 Euro bei Grünbeck Einrichtungen, 1050 Wien.

Schwedische Klassiker aus Österreich

Josef Frank wanderte 1933 nach Schweden aus, um für das Einrichtungshaus Svenskt Tenn zu arbeiten. Mit neuen Materialien wie Mahagony statt Birke und dem Einsatz knalliger Farben stellte der Österreicher die skandinavische Designkultur auf den Kopf. Eines seiner Stücke, das „Cabinet 2215“ feiert heuer 80-jähriges Jubiläum. Erhältich ab €14.500 unter www.svenskttenn.se

Alles läuft rund

Der japanische Designer Oki Sato entwarf für den italienischen Hersteller Minotti eine Tischkonstruktion, bei der er mit den Regeln der Geometrie spielt. "Ring" umfasst fünf Beistelltische in den Farben Bronze, Kupfer und Nickel. Erhältlich 1690 Euro bei Flagshipstore Minotti Wien.

Flauschiger Fauteuil

Benannt nach der Schwiegermutter des dänischen Designers Viggo Boesen geht der Lounge Sessel "Little Petra" 80 Jahre nach seiner ersten Auflage nun in Serienproduktion. Erhältlich ab € 4088,- bei JOHAN, Zollergasse 13, 1070 Wien.

Heiße Hülle

Kaum ein Möbelstück wird in den kalten Monaten so geschätzt wie ein Holzofen. Um diesen auch im Sommer einen  – zumindest dekorativen – Sinn zu geben, verpackt der deutsche Hersteller „Keramik Kaufmann“ die Holzöfen in schönes Design. Der Preis beträgt rund 11.000 Euro. www.kaufmann-keramik.de

Origami aus Holz

Architekt, Designer und Kunsthändler Frank Lloyd Wright designte den Sessel „607 Taliesin 1“ im Jahr 1986. Cassina zeigt in diesem Jahr eine Neuauflage des Sessels, inklusive einer limitierten Auflage in den Farben Rosso Amaranto“ (Bild), „Blue Notte“ und „Petrolio“. Erhältlich ab € 2928,– bei Designfunktion. www.designfunktion.at

Die Gottesanbeterin

Die Lampe, deren Designer zwar unbekannt ist, deren Form aber jeder Antiquitätenhändler kennt, trägt eigentlich den Namen „n°15.110 - Phasme M“. In den 1950er Jahren wurde sie erstmals entworfen und produziert. 2018 lanciert Leuchtendesigner Douglas Mont eine Neuauflage der Lampe in Insektenoptik. Erhältlich ab € 980. www.rispal.com

Sternenhimmel

Die beliebte Leuchte Olvidada von Pepe Cortès gibt es in der hängenden Einzel-Variante oder als Stehlampe – drei zusätzliche Ausführungen stehen zur Auswahl: als doppelte oder dreifache Leuchte und als opulenter Kronleuchter. Erhältlich bei Mobilis Collection in 1210 Wien. Die hängende Einzelausführung gibt es ab  690  Euro. www.bdbarcelona.com

Finnisches "Kastenkabinet"

Antrei Hartikainen entwarf für die in Finnland bereits etablierte Marke "Poiat" ein "Kastenkabinet" aus Eschenholz. Sein Möbel in der Form eines Vogelkäfigs soll die Grenzen zwischen Kunst und Design verschwimmen lassen.Erhältlich ab € 5796 bei Agentur Finnsideaut in 3021 Pressbaum.

Perlblauer Opaltisch

Patricia Urquiola  Glas Italia designte für Glas Italia einen Tisch aus gemaltem Metallrohr in Nacht-Perlblau mit einer Glasplatte als Oberfläche. Das Möbelstück ist ab 1500 Euro unter www.glasitalia.com erhältlich.

Womb Chair

Ein Klassiker, der heute noch zeitgemäß ist. Die Sitzschale aus Fiberglas war für die Entstehungszeit eine Innovation – das erste massenproduzierte Möbelstück aus diesem Material. Erhältlich ist der Sessel in verschiedenen Farben und zwei Größen, Medium und Classic, ab € 3050 erhältlich.

Jubiläums-Duo S 533 F

Der S 533 F von Ludwig Mies van der Rohe aus dem Jahr 1927 ist   von den jungen deutschen Designern Besau Marguerre neu interpretiert worden. Die Jubiläumsausgabe des Stahlrohr-Freischwinger S 533 F umfasst zwei Ausführungen: eine in Perlglanzchrom und anthrazitfarbenem Leder, eine in Champagnerchrom mit Leder in Zartrosé.  Ab September 2018 sind sie als Limited Edition von je 100 Exemplaren erhältlich (Kaufpreis: je € 1919).

Spiegel Piega

Der kristallförmige Spiegel „Piega“ der französischen Designerin Victoria Wilmotte hat einen Mindestumfang von 80 cm Länge und 48 cm Höhe. Der Edelstahlspiegel kann sowohl quer als auch vertikal an die Wand gehängt werden. „Piega“ ist bereits die zweite Zusammenarbeit zwischen Wilmotte und dem deutschen Möbelhersteller ClassiCon. 2016 präsentierten sie den „Pli Side Table“ beim  Salone del Mobile in Mailand. Wilmotte designt aber auch für andere  namhafte Größen wie Ikea, Range Rover und La Redoute. Erhältlich ab € 742,– bei Designfunktion, 1010 Wien.

Chaiselongue LC4

Die Chaiselongue LC4 wurde 1928 von Le Corbusier, Pierre Jeanneret und Charlotte Perriand  entworfen. Das Design hat bis heute nicht an Aktualität eingebüßt. Die Liege gilt als Meilenstein der modernen Möbelgeschichte. Noch dazu verspricht sie wegen des ergonomischen Schwungs viel Komfort. Erhältlich ab 4296 Euro bei Designfunktion, Bauernmarkt 12, Wien.

Poltrona di Proust

Vor 40 Jahren hat der italienische Designer Alessandro Mendini den „Poltrona di Proust“ entworfen. Der mit Stoff bezogene geschnitzte Holzrahmen wurde im Original mit Tupfen händisch bemalt. Seither sind Überarbeitungen der Designikone entstanden. Zuletzt eine wettertauglichere Variante aus Polyethylen in knalligen Farben. Einfärbig in den Farben Schwarz, Weiß, Orange, Grün, Blau und Rot  um 620 Euro sowie in Multicolor um 1071 Euro erhältlich.