© Reuters/HEINZ-PETER BADER

Immobilien
03/26/2014

conwert verabschiedet sich aus Osteuropa

Immo-Unternehmen wolle unter anderem das Währungsrisiko aus Ländern außerhalb der Eurozone vermeiden.

Die an der Wiener Börse notierte conwert Immobilien Invest will sich aus allen osteuropäischen Märkten zurückziehen. Die Immobilien in Tschechien, der Slowakei, Ungarn und in der Ukraine solle "möglichst zum Buchwert" verkauft werden, kündigte der neue conwert-Chef Clemens Schneider an.

Die Lage auf diesen Märkten habe sich in den vergangenen Jahren nicht verbessert. Zudem wolle conwert das Währungsrisiko aus Ländern außerhalb der Eurozone vermeiden, lautet die Begründung. In der Ukraine habe conwert ein einziges großes Bürohaus in Zaporozhye, das nur zu 30 Prozent ausgelastet sei. Insgesamt 150 bis 200 Millionen Euro erhofft sich Schneider heuer aus den Verkäufen.

2013 schaffte das Immo-Unternehmen die Rückkehr in die Gewinnzone. 13,3 Millionen Euro verdiente conwert unterm Strich nach einem Verlust von 172,1 Millionen Euro 2012. Die Aktionäre erhalten eine Dividende von zehn Cent je Aktie. "Wir wollen eine langweilige Aktie werden, wir wollen sukzessive langsam wachsen", lautet das Ziel des neuen Chefs. Der bisherige Vorsitzende des Verwaltungsrats der conwert, Johannes Meran, legte am Mittwoch seine Funktion nieder. "Das ist normal, wenn ein neuer Chef kommt", sagte er.

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