Hypo Kärnten: EU erwartet Sanierungsplan vor Jahresende
EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia hatte im WirtschaftsBlatt erklärt, die
EU warte auf diesen Plan, der als Basis für die Entscheidung über die 1,5 Milliarden Staatshilfen für die Hypo gilt. Die Hypo, die in regelmäßiger Abstimmung mit Brüssel ihre Sanierung vorantreibt, versucht schon Teile der erwarteten EU-Auflagen umzusetzen: den Verkauf der Hypo Österreich und Italien. Über die Veräußerung von Teilen des Südosteuropa-Netzwerks wird diskutiert.
Probleme hat die Hypo bei Verkäufen von Projekten wegen der Ermittlungen, mit denen die CSI Hypo etwaige "kriminelle Machenschaften" der Vergangenheit klären will. Das Klima zwischen den Organen der Hypo und der Ermittlertruppe soll sich zuletzt erheblich eingetrübt haben. Über "massive Behinderung der Hypo-Umstrukturierung" durch die CSI wird geklagt.
Berater
Auch die Kostenexplosion für Berater, die den Hypo-Zusammenbruch aufklären sollen, ist Bank-Vertretern ein Dorn im Auge. Zu den 18,4 Millionen Euro für die CSI Hypo kamen zuletzt noch zwei Millionen Euro für den Wirtschaftstreuhänder Fritz Kleiner, der die Zeit der Bayern untersuchen soll. Vor wenigen Tagen wurde zudem Wirtschaftsreuhänder Günther Havranek mit Prüfungen beauftragt.
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