© REUTERS/HEINZ-PETER BADER

Hypo Alpe Adria
07/15/2015

Gläubiger verklagen Heta auf eine Milliarde

Die Heta-Gläubiger brachten gemeinsam bereits Einsprüche gegen Heta-Moratorium vor.

Ein Konsortium aus elf Heta-Gläubigern unter Führung der deutschen Dexia Kommunalbank hat am Mittwoch die Hypo Bad Bank Heta geklagt. Es werden Forderungen von rund einer Milliarde Euro eingeklagt, die Klage wurde beim Landesgericht Frankfurt eingereicht.

Wie es in einer deutschen Dexia-AdHoc-Mitteilung am späten Mittwochnachmittag hieß, halten die in dem Pool organisierten Gläubiger - Banken, insbesondere Pfandbriefbanken, Versicherer, Asset Manager sowie öffentliche Unternehmungen - Anleihen und Schuldscheindarlehen in einem Gesamtvolumen von rund 1 Mrd. Euro, die die Ex-Hypo Alpe Adria in den Jahren 2002 bis 2007 begeben hat.

Nicht überraschend

Neben der Heta haben, so die Dexia, für die Forderungen der Gläubiger das Land Kärnten und die Kärntner Landesholding aufgrund einer gesetzlichen Haftungsübernahme einzustehen.

Dass sich die Gläubiger zu einem Pool zusammengetan haben, kommt für die Verantwortlichen in Österreich nicht völlig überraschend. Die Gläubiger haben bereits gemeinsam die Verteidigung ihrer Rechte in Österreich im Widerspruchsverfahren ("Vorstellung") gegen das von der Finanzmarktaufsicht (FMA) zum 1. März d.J. erlassene Heta-Schuldenmoratorium veranlasst, teilten sie am Mittwoch weiters mit.

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