File - In this Oct. 2, 2006 file photo, a Google receptionist works at the front desk in the company's office in New York. European regulators asked Google, Tuesday Oct. 16, 2012, to clarify its new privacy policy and make it easier for users to opt out of it because of concerns that the web giant may be collecting too much data and holding it for too long. (Foto:Mark Lennihan, file/AP/dapd)

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Kartellstreit
02/05/2014

Google und EU-Kommission kurz vor Einigung

Die Suchmaschine will Links zu alternativen Angeboten deutlich sichtbarer anzeigen.

Drei Jahre dauert der Streit um die Internetsuche von Google bereits an, nun stellt die EU-Kommission eine Lösung in Aussicht. Er sei mit den neuen Zugeständnissen des US-Suchmaschinenbetreibers grundsätzlich einverstanden, teilte der zuständige EU-Kommissar Joaquín Almunia am Mittwoch in Brüssel mit. "Ich glaube, dass diese Vorschläge auf die Bedenken der EU-Kommission eingehen", sagte Almunia.

Wettbewerber benachteiligt?

Bevor die EU-Kommission die Zusagen rechtsverbindlich machen könne, werde sie zunächst noch die Meinung von Konkurrenten einholen. Bei einer Einigung käme der Konzern um eine drohende Milliardenstrafe herum. Die EU-Kommission wirft Google vor, bei den Suchanzeigen Wettbewerber wie Microsoft sowie Preis- oder Reisesuchmaschinen zu benachteiligen und eigene Dienste in den Vordergrund zu rücken. Google hatte auf Druck aus Brüssel mehrfach Änderungen in der Anzeige seiner Suchergebnisse angeboten.

Nun will der Konzern Links zu alternativen Angeboten künftig deutlich sichtbarer anzeigen. Google garantiert laut Almunia, beim Suchergebnis neben eigenen Spezialservices für Waren, Hotels oder Restaurants stets auch drei Konkurrenzangebote anzuzeigen. Europäische Zeitungsverleger und ihre Wirtschaftsverbände hatten den sich abzeichnenden Kompromiss bereits im Vorfeld kritisiert.

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