© REUTERS/Stephen Lam

Wirtschaft
01/03/2019

Google transferierte 2017 rund 20 Mrd. Euro auf die Bermudas

Internetkonzern nutzte laut Dokument ein legales Schlupfloch, um Steuern zu vermeiden.

Google hat 2017 knapp 20 Milliarden. Euro durch legale Steuerschlupflöcher aus Europa herausgeschleust. Der Mutterkonzern Alphabet transferierte diese Summe ĂŒber die Niederlande auf die Bermudas, wie aus Dokumenten an die NiederlĂ€ndische Handelskammer hervorgeht.

2016 waren es 16 Milliarden Euro

Auf den Bermudas fĂ€llt fĂŒr Unternehmen keine Einkommensteuer an. 2016 hatte Google rund 16 Milliarden Euro dorthin transferiert.

Google erklÀrte, das Unternehmen halte sich in allen LÀndern, in denen es tÀtig sei, an die Steuergesetze.

Der Geldtransfer ist legal. Er erfolgt ĂŒber eine Struktur, die unter Experten als "Double Irish, Dutch Sandwich" bekannt ist. Eine niederlĂ€ndische Google-Tochter transferiert dabei fast alle ihre Einnahmen auf die Google Ireland Holding, die auf den Bermudas ihren Steuersitz hat, allerdings als Unternehmen in Irland registriert ist.

Steuervorteile sind 2020 vorbei

Die Einnahmen stammen vorwiegend aus LizenzgebĂŒhren eines irischen Ablegers, ĂŒber den der Großteil der UmsĂ€tze außerhalb des US-GeschĂ€fts lĂ€uft. Auf Druck der EuropĂ€ischen Union und der USA hat Irland aber 2014 entschieden, dass diese Vereinbarung mit Google beendet wird und die Steuervorteile fĂŒr den Konzern 2020 enden.

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